Projekt Beschreibung

Beat Schlatter

Schlatter wuchs in Rüschlikon auf. Er absolvierte eine Lehre als Innendekorateur,  übte aber diesen Beruf nie aus. Von 1979 bis 1982 spielte er als Schlagzeuger in verschiedenen Punk-Bands wie Liliput. Bekannt wurde er 1983 mit der Gründung des Kabarett Götterspass, zusammen mit Patrick Frey und Enzo Esposito. Die Gruppe gewann 1992 den Salzburger Stier und die Oltner Tanne und nahm an der Erstausgabe des Arosa Humor-Festivals teil.
Von 1991 bis 1996 war Beat Schlatter Mitarbeiter in der Schweizer Konsumentenschutzsendung Kassensturz. Nebenbei organisierte Schlatter Bingoabende, welche auch ein jüngeres Publikum anzusprechen versuchten. Die Preise waren meist etwas ausgefallen.
Die bisher grössten Werke Schlatters sind die beiden Filme Katzendiebe (1996) und Komiker (2000), in denen Schlatter Drehbuchautor und Darsteller ist.Katzendiebe gewann den Prix Walo, Komiker den SSA Preis für das beste Drehbuch. 2012 wurde Schlatter mit dem Prix Walo 2011 in der SparteSchauspieler/Schauspielerin geehrt für sein Stück «Seegfrörni 2012» und den Film «Hoselupf».
In der Seifenoper Lüthi und Blanc im Schweizer Fernsehen spielte er die Figur des «Willi».
Schlatter erfand den Namen Aqui für das gleichnamige Mineralwasser. Dafür wurde er mit drei Goldvreneli belohnt.
Für das beliebte Jass-Computerprogramm Stöck Wyys Stich lieh Schlatter einem Computerspieler seine Stimme.