Projekt Beschreibung

Patrick Frey

„Ich unterstütze Cinema for Life,
weil Lachen etwas Gutes ist,
besonders wenn es einem schlecht geht.“

Zwischen 1979 und 1983 war Frey fester Kunstkritiker und Kulturjournalist beim Tages-Anzeiger und bei der WOZ. Ab 1983 war er freier Autor und Essayist für internationale Medien der Gegenwartskunst wie Der Alltag, Parkett, Wolkenkratzer, Flash Art, Art Forum, u. a.

1981 kuratierte er die Ausstellung „Bilder“ im Kunstmuseum Winterthur, mit Werken von Urs Lüthi, Martin Disler, Klaudia Schifferle, Olivia Etter, Peter Fischli und David Weiss, Walter Pfeiffer, Anton Bruhin, Anselm Stalder, François Viscontini. Dazu erschien der von Frey verfasste und produzierte gleichnamige Katalog „Bilder“, 1981, Winterthur.

1986 gründete er den Verlag „Edition Patrick Frey“, in dem bis heute über 120 Titel allem aus den Bereichen Kunst, Artist Books, Fotografie und Architektur erschienen sind, von denen zahlreiche vom Bundesamt für Kultur als „Schönste Schweizer Bücher“ ausgezeichnet wurden. „Das Programm der „Edition Patrick Frey“ zielt auf das Aussergewöhnliche, auf die Einzigartigkeit jeder einzelnen Publikation. Sei es die „Scrapbooks 1969-1985“ von Walter Pfeiffer, diese grossartigen, mit leichter, souveräner Hand inszenierten Collagen, faszinierende Zeitkapseln aus dem Archiv des Künstlers, der sich zurzeit in einem fast märchenhaft anmutenden Höhenflug einer zweiten Karriere als einer der begehrtesten Modefotografen der Welt befindet. Sei es die Schönheit und die Absurdität in Jon Naimans Portraits von Nutztieren in mittelständischen Interieurs. Die wundersame und höchst subversive Begegnung von Kunst und ökologischer Gesellschaftskritik in Luca Schenardis Buch über Vögel und Menschen. Oder die Akribie mit der Lurker Grand und sein sechsköpfiges Redaktionsteam in „Heute und danach“, dem monumentalen 700seitigen Nachfolgewerk zur Punk-Anthologie „Hot Love“, die Musik- und Kulturszene der 80er Jahre rekonstruiert haben.“ (EPF 2012)

Bis heute schreibt und publiziert Patrick Frey Texte und Interviews zur Gegenwartskunst. Zuletzt erschienen:

Die Jagd nach dem Glück (2008), Gespräch mit Walter Pfeiffer, in: Walter Pfeiffer, Fotomuseum Winterthur, Verlag JRP, Winterthur 2008
The Calmness of the Unshakable (Die Gelassenheit des Lapidaren) (2012), zu „Rock on Top of Another Rock“, einer Arbeit von Peter Fischli und David Weiss, Oslo und London 2012.
Publikation des Dokumentarfilms Making Things Go (2007) über die Arbeit von Peter Fischli und David Weiss am Film Der Lauf der Dinge.

Ab 1994 entstanden diverse Kolumnen, u. a. für WOZ, K-Tip, Tages Anzeiger. 2003 bis 2007 schrieb Patrick Frey alternierend mit Viktor Giacobbo und Lorenz Keiser die satirische Kolumne „Schlagseite“ für den Tagesanzeiger Zürich.

2010 schrieb Patrick Frey für den Verein Hausärzte Zürich den ersten Band seiner Roman-Reihe „Hausarzt Dr. Bolliger – Sein Leben, seine Liebe, seine Patienten“ mit dem Titel Das Geheimnis des Tramführers. Im Oktober 2012 erscheint der zweite Band, Das Ekzem war ihr Schicksal. Thematisiert wird der Alltag in einer ganz normalen Zürcher Hausarztpraxis.