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Der Pressespiegel
Folgend erhalten Sie einen Überblick bereits erschienender Artikel, die sich auf unsere Lesereihe "Lichtblicke - Schauspieler lesen für Krebspatienten" beziehen. Nutzen Sie auch die Links in der rechten Spalte, mit denen Sie direkt zu einem Artikel springen können. Ordnung in chronologischer Reihenfolge nach Erscheinungsdatum.
| Artikel AstraZeneca Oktober 2008 |
Cinema for Life – unbeschwerte Stunden für Krebspatientinnen und Krebspatienten
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 Cinema for Life im Kantonsspital Winterthur
v.l.n.r.: Isabella Schmid, Susanne Huber, Stefan Gubser. Foto: A. Messerli
Cinema for Life ist wirklich Kino für das Leben.
Schauspielerinnen und Schauspieler, bekannt aus
zahlreichen Fernsehsendungen und Bühnenstücken,
entführen mit Lesungen der besonderen Art
Krebspatienten für ein, zwei Stunden in eine unbeschwerte,
heitere und genüssliche Welt.
Die junge Zürcher Schauspielerin Isabella Schmid ist die
engagierte Initiatorin des Projekts „Cinema for Life“.
Sie erkrankte vor 10 Jahren selber an einer Krebserkrankung
und musste unmittelbar erfahren, welche Sorgen,
Ängste und Nöte diese schwerwiegende Diagnose bei
Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen
auslöst. Mit Cinema for Life bringt sie mit ihrem prominenten
Schauspieler-Ensemble wunderbare Lichtblicke
in den oft tristen Klinikalltag. Es sind meist heitere,
vergnügliche Stücke, die Isabella Schmid mit ihren
Kollegen Stefan Gubser, Hans Schenker, Beat Schlatter,
Isabelle von Siebenthal, Sabina Schneebeli und vielen
anderen virtuos aufführt.
„Die Patienten sollen lachen können und ihre Krankheit
einen Nachmittag lang vergessen dürfen“, sagt
Isabella Schmid und fügt an: „Den Patientinnen und
Patienten muss ein positiver, eigenverantwortlicher und
lebensbejahender Umgang mit der Krankheit vermittelt
werden.“ Isabella Schmid verfolgt mit ihrem Projekt also
noch eine ganz andere Absicht: Sie will auf die wichtige
Unterstützung der Psycho-Onkologie aufmerksam machen,
denn dadurch kann die Lebensqualität unmittelbar
nach einer solchen Diagnose nachhaltig verbessert
werden. Die psychische Belastung ist für Patienten und
Angehörige enorm gross.
Cinema for Life ist ein Wohltätigkeitsprojekt. Alle, die
mithelfen, arbeiten ehrenamtlich. Alle Proben und Vorstellungen
absolvieren die Künstler unentgeltlich. Der
Eintritt ist für alle frei. Die Kosten für die Administration
der Veranstaltungen und für die Spesen der Künstler
werden seit mehr als 2 Jahren vom Pharmaunternehmen
AstraZeneca getragen.
Die nächste Veranstaltung von Cinema for Life mit
dem Titel „Weihnachten und andere Abenteuer –
Teil II“ findet am Sonntag, 30. November 2008,
im Miller’s Studio in Zürich statt. Eingeladen sind
Krebspatienten, deren Angehörige, Pflegefachpersonal
und sonstige Interessierte. Anmeldung, Informationen
und Termine unter info@cinema-for-life.com und www.cinema-for-life.com.
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| Solothurner Zeitung vom 28.04.2008 |
Am Ende kriegten sie es mehr als nur hin „Cinema for Life“
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 Foto: ANDREAS MESSERLI
Erstmals war „Cinema for Life“ in einem solothurnischen Spital zu Gast und vermochte mit der Lesung der Komödie „Runter zum Fluss“ das Publikum zu begeistern.
Die vor allem in Deutschland tätige Schweizer Schauspielerin Isabella
Schmit hat „Cinema for Life“ ins Leben gerufen. Anstelle von Geldspenden
sollen Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrer Kunst
Langpflegepatienten, ihren Angehörigen, dem Pflegepersonal und weiteren
Leuten eine Freude bereiten. Sie konnte mit dieser Idee in Deutschland
und der Schweiz immerhin fast 50 namhafte Schauspieler gewinnen.
Unentgeltlich und kostenlos
Derzeit sind acht Produktionen auf Tournee. Alle Proben und
Vorstellungen absolvieren die Schauspieler unentgeltlich. Ebenso wird kein
Eintritt verlangt. Propaganda und Spesen werden seit anderthalb Jahren
von einem Pharmaunternehmen gesponsert. Zu den Mitgliedern der
Gruppe gehört auch die einst in Solothurn engagierte Bettina Kuhn. Sie
brachte das Bürgerspital als Vorschlag, und die Spitalleitung hat das
Angebot erfreut angenommen und für die notwendige Infrastruktur
gesorgt. Wegen eines kurzfristig erfolgten Engagements, konnte Bettina
Kuhn allerdings die Lesung in Solothurn nicht estreiten. Mit solchen Sachen muss Isabella Schmid leben. Für die Organisation
wendet sie täglich zwei bis drei Stunden auf. Derzeit spielt sie am Theater
in Braunschweig in „Bei Anruf Mord“ die Hauptrolle der Sheila.
Sprachartistik
Das Zweipersonenstück „Runter zum Fluss“ von Frank Pinkus spielt auf
einem Campingplatz in der Provence. Anke und Karsten werden jeweils
vom Ehepartner respektive – partnerin verlassen, und man ahnt natürlich
bald, dass die beiden ganz unterschiedlichen Charaktere letztlich
zueinander finden werden. Isabella Schmid vermochte mit ihrer Stimme
der Anke sowohl als Schöne wie als Biest Körperlichkeit zu verleihen. In
Sebastian Arenas als karsten hatte sie einen kongenialen Partner. Roland
Körner las die Regieanweisungen sehr pointiert und konnte trotz der
eigentlich trockenen Materie lacher ernten. „Wir kriegen das schon hin“,
war der wohl meistgesprochene Satz des Stückes. Und wie Isabella
Schmid, Sebastian Arenas und Roland Körner dem Publikum mit ihrer
Lesung Bilder – Kino im Kopf- vermitteln konnten, war mehr als nur
hingekriegt.
Patienteinnen und Besucherinnen waren allsamt vollauf
begeistert. „ Das hat mir jetzt gut getan“, meinte eine Patienten
an Krücken.
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| Aargauer Zeitung |
Zwischen Bühne, Samba und Tannenbaum „Cinema for Life“ Schweizer Prominente lasen Geschichten und sprechen über ihre Pläne für die Festtage
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 Text: Barbara Ryter, Aargauer Zeitung Foto: ANDREAS MESSERLI
Was machen Schweizer Prominente dieses Jahr an Weihnachten und Neujahr? An der „Cinema for Life“-Lesung gestern in Zürich verrieten sie es.
Im Zürcher Miller’s Studio fand gestern eine vorweihnächtliche „Cinema for Life“-Lesung für Krebskranke und ihre Angehörigen statt. Das Projekt, das die Schauspielerin Isabella Schmid initiiert hat, fand erstmals ausserhalb von Spitalwänden statt.
16 bekannte Schauspieler und Musiker unterhielten das Publikum mit witzigen Geschichten rund um die heilige Zeit. Und verrieten auch gleich, welche Pläne sie selber für Weihnachten und Neujahr haben. Beat Schlatter feiert wie jedes Jahr Weihnachten mit
seinem Vater: „Nach dem Essen gehen wir in die Mitternachtsmesse und
anschliessend trinken wir Glühwein.“
Sein Kollege Patrick Frey freut sich
auf traditionelle Weihnachten mit seiner Familie: „Mit Tannenbaum,
Geschenken und allem, was sonst noch dazu gehört.“ In die Ferne zieht es
Schauspielerin Isabelle von Siebenthal. Sie geniesst ein paar freie Tage
mit ihrem Mann Hans Schenker in ihrem Haus in Nizza. „Da wir uns in
letzter Zeit nicht oft gesehen haben, zelebrieren wir die gemütliche
Zweisamkeit.“
Weniger ruhig geht es bei Sänger Marc Sway zu und her. „Mit meiner Mutter, die aus Brasilien kommt, gibt es wie jedes Jahr eine Samba-Weihnacht mit viel Musik und brasilianischem Essen.“ Danach ruft aber wieder die Arbeit. „Die meisten Tage über Weihnachten und Neujahr werde ich im Studio verbringen und an meinem neuen Album arbeiten, das im Frühling erscheint.“
Isabella Schmid hingegen feiert dieses Jahr ein ganz besonders Fest: „Zum ersten Mal ist mein Freund Christos bei meiner Familie in Herrliberg mit dabei.“ Und für Schauspieler Sebastian Arenas
beginnen die Vorbereitungen bereits diese Woche: „Ich schreibe dieses
Jahr allen, die ich gerne habe, eine Weihnachtskarte.“
Schauspieler Anatole Taubman verbringt Weihnachten bei der Familie seiner Lebenspartnerin in Dresden, bevor er Anfang Jahr für zwei neue Kinofilme in London und Marokko vor der Kamera steht. Gar nicht feiern können die Schauspieler Elisabeth Schnell und Hansjörg Bahl. Dafür stehen sie zusammen auf der Theaterbühne. „Am Mittwoch findet die Premiere von ‚Drei Männer im Schnee’ im Zürcher Theater am Hechtplatz statt. Wir führen es bis am 31. Dezember auf“, erzählte Schnell.
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| 22.Juni.07 Basellandschaftlich Zeitung |
Morgen Mittwoch spielt die Schauspielerin Isabella Schmid im Kantonsspital Basel ein Hörstück für Krebskranke.
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 Das Team: v.l.n.r: Beat Schlatter, Eve Kay, Stefan Gubser, Isabella Schmid, Dani Von Wattenwyl Foto: ANDREAS MESSERLI
Frau Schmid, wie kam es dazu, dass Sie sich mit ihrem Projekt "Cinema for life" für krebskranke Menschen einsetzen?
Isabella Schmid: Nun, das hat ganz persönliche Gründe. Ich erkrankte während der Dreharbeiten zum Film "Hinter Gittern" selbst an Krebs. Die Erfahrung, die ich damals während der Therapie gemacht habe, gaben mir den Anstoss, den Patientinnen und Patienten einen Lichtblick zu schenken.
Hat Ihnen denn ein solcher während ihrer Krankheit gefehlt?
Es gab verschiedene Probleme, die sich damals einstellten. Während ich selbst mit der Zeit lernte, mit der Situation und der Krankheit umzugehen, bekundete mein Umfeld grosse Mühe, einen "normalen" Umgang mit mir zu pflegen. Zuerst kamen viele Freunde fast täglich und telefonierte, wahrscheinlich, weil sie meinten, mit Krebst lebt man höchstens noch drei Wochen. Mit der Zeit kam dann fast niemand mehr.
Und wie gestaltete sich der Kontakt mit ihren Angehörigen?
Der war nicht weniger problematisch. Oft wissen selbst Angehörige gar nicht, was sie mit ihren Lieben reden sollen. Viele haben Angst, etwas falschen zu sagen. Eine Freundin kam einmal und erzählte von ihrem Liebeskummer, brach aber plötzlich ab und meinte, dass ich ja ganz andere Probleme habe. Dabei war ich gerade froh, dass mir mal jemand von den eigenen Alltagssorgen erzählt. Eine andere Schwierigkeit kam, als ich erkannte, dass ich für meine Angehörigen zur Belastung wurde. Ich sprach dann oft mit Krebskranken und kapselte mich ab. Eigentlich wäre es wichtig, sowohl über den Tod als auch den Alltag sprechen zu können.
Vor den Lesungen besuchen Sie ja alle Patientinnen und Patienten am Spielort. Warum?
Normalerweise wird ein Flyer verteilt, auf dem der Anlass angekündigt wird. Sie wissen selbst, dass solche unpersönliche Werbung meist das Ziel verfehlt, insbesondere, wenn man sich noch in einer heiklen Lebenssituation befindet. Da fehlt oft die Kraft. Ich gehe zu den Leuten, um ihnen Mut zu machen, sie zu animieren, mit mir und meinen Kollegen und Kolleginnen einen amüsanten Nachmittag zu erleben. Diese Form der persönlichen Ermunterung hat sich bewährt. Ob jemand kommt, hängt ja auch noch vom Befinden am Tage selbst ab. Deshalb schwanken die Publikumszahlen zwischen 10 und 150 Leuten. Eingeladen sind übrigens nicht nur die Kranken und ihre Angehörige, sondern alle Interessierten.
Die andere Seite sind die Schauspielerinnen und Schauspieler, die bei ihrem Projekt mitmachen. Haben Sie keine Schwierigkeiten, genügend "Personal" zu finden?
Erstaunlicherweise nicht. Wir spielen ja in Deutschland etwa 20 Vorstellungen und in der Schweiz in diesem Jahr fünf. Dennoch erhielt ich bisher keine einzige Absage. Wir spielen für jene, die kommen und die Rückmeldungen, die wir erhalten, sind für alle Lohn genug. Ein Mann hat mir einmal dafür gedankt, dass ich seiner Frau das Lachen zurückgegeben habe. In Basel spielen wir die Gangsterkomödie "Treue oder der Hochzeitstag" in der Besetzung mit Stefan Gubser, Beat Schlatter, Dani von Wattenwyl und der Sängerin Eve Kay (Universitätsspital, kleiner Hörsaal, Hebelstrasse 20, 13.30 Uhr).
Wie finanziert sich ein solches Projekt, das ja Kosten verursacht, auch wenn die Aufführenden unentgeltlich spielen
Das ist so. Ziel ist es, dass die Spitäler und Kliniken durch den Anlass in keiner Weise mehr belastet werden. Deshalb suche ich Sponsoren. Zur Zeit ist es ein Pharmaunternehmen, wobei ich diesbezüglich keine Skrupel habe. Unsere Vorstellungen sind in gewisser Weise auch wie ein Medikament; eines, das auf der seelischen Ebene wirken soll. Auf diesem Gebiet der Psychoonkologie ist das Universitätsspital Basel übrigens vorbildlich. Text: F. Osswald
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| Schweizer Hausapotheke, 02. April 2007 von B.R. |
Lichtblicke in den Spitalalltag bringen
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Mit ihrem Projekt «Cinema for Life» will die Schauspielerin Isabella Schmid Krebspatienten Lichtblicke in den Spitalalltag bringen. Am 28. Februar las sie zusammen mit ihren Kollegen Beat Schlatter, Jochen Busse und Sebastian Schmid-Arenas im UniversitätsSpital Zürich die Krimikomödie «Treue oder der Hochzeitstag.»
Jährlich erkranken in der Schweiz über 30 000 Menschen an Krebs. Und doch ist die Krankheit immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Die Zürcher Schauspielerin Isabella Schmid (bekannt aus TV-Serien wie «Hinter Gittern», «Balko» oder «Das Amt») engagiert sich für krebskranke Menschen. Nachdem sie vor neun Jahren selbst mit der Diagnose konfrontiert worden war, merkte sie, dass sie auch unter der Trauer ihres Umfelds litt. Schmid: «Ich war dieselbe Isabella wie vorher, wollte auch mal abgelenkt werden und lachen können. Aber das war fast nicht möglich», sagt sie. Die Angehörigen seien meistens selbst überfordert und wüssten nicht, mit der Situation umzugehen. Schliesslich entwickelte sie vor zwei Jahren die Idee von «Cinema for Life.» Das Projekt beinhaltet Lesungen, die in Spitälern für Patienten abgehalten werden – es bringt das Theater also quasi zu den Leuten. Warum der Titel «Cinema for Life»? Schmid: «Wir Schauspieler sind oft in Kino- und TV-Produktionen zu sehen. Und wenn uns manche Menschen mit geschlossenen Augen zuhören, spielt sich ein Film in ihrem Kopf ab.»
  
Prominente Unterstützung Isabella hat ein prominentes Schauspieler-Ensemble zusammengetrommelt, das in unterschiedlicher Zusammensetzung mit ihr die Lesungen durchführt. Schmid: «Alle Kollegen, die ich anfrage, sagen sofort zu. Das ist wirklich ganz toll.» 35 Anlässe fanden bereits in Deutschland statt, in der Schweiz eine Lesung. Am 28. Februar hiess es im UniversitätsSpital Zürich zum zweiten Mal «Vorhang auf für Cinema for Life.» An den Tagen vor der Lesung hatte Isabella die Krebspatienten im Spital besucht, um sie persönlich einzuladen. Mit Erfolg: Patienten, Angehörige und Spitalpersonal horchten gebannt der Krimikomödie «Trauer oder der Hochzeitstag» von Chazz Palminteri, die Isabella zusammen mit Beat Schlatter, Jochen Busse («7 Tage, 7 Köpfe») und Sebastian Schmid-Arenas las. Inhalt: Margret und Jack sind ein Paar, wie es im Buche steht. Sie sind seit zehn Jahren verheiratet, er betreibt eine erfolgreiche Firma, sie langweilt sich zu Hause. Jack beschliesst, seine Frau durch einen Profikiller zu beseitigen. Pech nur, dass sich Margret und der Killer gut verstehen und sich zu mögen beginnen. Ein vergnügliches Stück, das für viele Lacher sorgte. Sowieso: Für die Lesungen werden bewusst lustige Stücke gewählt. Isabella Schmid: «Auch Kranke dürfen und sollten lachen, denn das Leben ist nicht automatisch vorbei, wenn man Krebs hat.»

Keine Gage «Cinema for Life» ist ein Wohltätigkeits-Projekt. Alle, die mithelfen, arbeiten ehrenamtlich. Eintritt wird für die Lesungen nicht verlangt. Ohne den Sponsor AstraZeneca wäre «Cinema for Life» aber nicht möglich. Schliesslich müssen Reisekosten, Hotels und die technische Ausrüstung gedeckt sein. Dieses Jahr sollen weitere vier bis fünf Lesungen in Schweizer Spitälern stattfinden. Die nächste wird sehr wahrscheinlich im Frühling in Basel sein. Die vielen positiven Reaktionen der Patienten sind der Antrieb für Isabella, weiterzumachen. Oft erhält sie Briefe von Patienten oder Angehörigen, die sich bedanken. Zum Schweizer Ensemble gehören nebst Beat Schlatter und Sebastian Schmid-Arenas auch Stefan Gubser, Hans Schenker und Isabelle von Siebenthal.
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| Tages-Anzeiger Donnerstag 1.März 2007 |
Mit einer schrägen Gangsterkomödie haben Prominente aus der Filmszene Krebspatienten am Uni-Spital zum Lachen gebracht.Von Sandra Tesch
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 Foto: ANDREAS MESSERLI
Die Diagnose Krebs bedeutet für die Erkrankten und ihre Angehörigen einen tiefen Einschnitt. Danach bestimmen Operationen, Laborwerte und Chemotherapien ihr Leben. Gibt es da noch Grund zum Fröhlichsein oder gar zum Lachen? Ja, sagte sich die aus zahlreichen TV-Produktionen bekannte Schauspielerin Isabella Schmid, die vor zehn Jahren selbst schwer an Krebs erkrankt war. Sie gründete "Cinema for Life"; Prominente aus der deutschsprachigen Film - und Theaterszene besuchen Spitäler, um Patienten mit Lesungen eine kulturelle Ablenkung vom Spitalalltag zu ermöglichen- und das unentgeltlich an den drehfreien Tagen. In Deutschland feiert das Projekt bereits Erfolge: Mit einem Ensemble von 36 Schauspielern konnte in über 30 Lesungen mehr als 1800 Patienten erreicht werden.
Gestern fand der Anlass "Lichtblicke" zum zweiten Mal in der Schweiz statt - am Uni-Spital Zürich. Mit von der Partie waren neben der Initiantin der Schweizer Kabarettist Beat Schlatter, der deutsche Schauspieler Jochen Busse und Sebastian Schmid-Arenas, Off-Sprecher beim Schweizer Fernsehen. Im Hörsaal des Nordtrakts inszenierten sie vor einem ungewohnt gemischten Publikum die Gangsterkomödie "Treue oder der Hochzeitstag" von Chazz Palminteri. Während sich ein vermeintlich skrupelloser Auftragskiller in seine Mandantin verliebt, entwickelt sich im Hörsaal eine bewegende Atmosphäre: Gesunde und Kranke sind für einmal vereint, lachen, konzentrieren und amüsieren sich.
Positive Auswirkung auf Patienten "Das sselische Wohlbefinden der Patienten verbessert sich deutlich", sagt Alexander Knuth, Direktor der Klinik für Onkologie im Uni-Spital: Die so genannte Psychoonkologie nehme einen immer wichtigeren Stellenwert in der Medizin ein. Für das unentgeltliche Engagement der Kulturschaffenden findet der Arzt anerkennende Worte. Der Anlass stoße auf reges Interesse, und die Patienten freuten sich darauf, womit das wichtigste Ziel erreicht sei.
Begeistert vom Projekt zeigten sich auch die Schauspieler. Schlatter war zum ersten Mal dabei. Seine Mutter sei schwer krank gewesen, er wisse, was diese bedeute. "Es ist schön, helfen zu können", sagte der Kabarettist, der derzeit mit seinem neuen Stück "Der beliebte Bruder" zusammen mit Patrick Frey auf den hiesigen Bühnen zu sehen ist. Auch wenn der Einsatz kein Geld bringt. Belohnt werde man dadurch, dass die Leute ihre Schmerzen vielleicht für einmal kurz vergessen könnten, findet Schlatter
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| MZ/Oltener Tagblatt/ Limmattaler Tagblatt/- Donnerstag, 1.März 2007 |
Lichtblicke in der KlinikCinema for Life Bekannte Schauspieler lasen für Krebspatienten TEXT: BARBARA RYTER
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 LASEN FÜR KREBSKRANKE V.l. Sebastian Schmid Arenas, Beat Schlatter, Isabella Schmid, Jochen Busse Foto: ANDREAS MESSERLI
Die Züricher Schauspielerin Isabella Schmid ("Hinter Gittern", "Balko") Hat "Cinema for Life" vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Nachdem sie selbst von einer Krebskrankheit betroffen war, will sie heute Patienten mit Lesungen Lichtblicke in den oft tristen Klinikalltag bringen. Und auch auf die Bedeutung der Psychoonkologie aufmerksam machen, das heisst, auf die Psychische Betreuung der Krebspatienten und ihrer Angehörigen.
Bisher fanden 38 Anlässe in Deutschland und 2 in Zürich statt. Gestern las Isabella Schmid mit prominenter Unterstützung ihrer Kollegen Beat Schlatter, Jochen Busse und Sebastian Schmid-Arenas im Zürcher Unispital die Krimikomödie "Treue oder der Hochzeitstag" von Chazz Palminteri. Es sind meist vergnügliche Stücke, die in den Spitälern vorgetragen werden. Schmid: "Die Patienten sollen lachen können und ihre Krankheit einen Nachmittag lang vergessen." Cinema for Life ist ein Charity-Projekt, alle Schauspieler machen gratis mit.
Beat Schlatter: " Meine Mutter war selbst krank und schwer behindert. Sie konnte nie ins Theater kommen, wenn ich auf der Bühne stand. Cinema for Life bringt das Theater nun zu den Patienten, das ist doch toll."
Der deutsche Schauspieler Jochen Busse, der sich für verschiedene Charity-Projekte engagiert, sagte: "Ich hatte viel Glück im Leben. Wenn ich dazu beitragen kann, anderen zu helfen, bin ich immer der Erste, der Ja sagt."
Dieses Jahr sind mehrere Cinema-for-life-Anlässe in der Schweiz geplant. Der nächste soll im Frühling stattfinden. Im Schweizer Cinemal-for-life-Ensemble dabei sind auch andere bekannte Schauspieler wie Hans Schenker, Isabelle von Siebenthal und Stefan Gubser. Initiantin Isabella Schmid: "Alle, die ich bis jetzt angefragt habe, sagten ohne zu zögern sofort zu.
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| 11.12.2006 /dpa Meldung/ KORR-Inland/Gesundheit/Soziales/Medien/ Fernsehen/
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Schauspieler gegen Krebs: Lesung zur Stärkung der Psyche
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Wiesbaden (dpa/lhe) - Zur erfolgreichen Heilung von Krebs bedarfes neben der konventionellen Therapie einer gesunden und willensstarken Psyche. Isabella Schmid weiß das aus eigener Erfahrung und versucht mit ihrem Verein "Cinema for Life" gegen fehlende psychologische Betreuungsangebote anzukämpfen. Als die gebürtige Schweizerin 1997 gerade mit der Rolle der Lollo Kühne in der RTL- Serie "Hinter Gittern" ihren Durchbruch in Deutschland feierte, zerstörte die Diagnose Krebs wenig später vorerst alle Träume. Obwohl Schmid ihre Erkrankung lange geheim hielt, habe sie diese dennoch besser verarbeitet als ihre Angehörigen. "Es gab damals keine psychologische Betreuung. Ich musste allein damit fertig werden", beschreibt sie ihre Erfahrungen.
Die wiedergenesene 35-Jährige hat deshalb vor eineinhalb Jahren "Cinema for Life" gegründet. Es ist die Hoffnung, Krebspatienten zusammen mit namhaften Kollegen für eine gewisse Zeit aus dem Alltag zu reißen und der Öffentlichkeit die Bedeutung der Psycho-Onkologie näher zu bringen. "Patienten muss ein positiver, eigenverantwortlicher und lebensbejahender Umgang mit der Krankheit vermittelt werden", sagte Schmid.
Am Sonntagnachmittag ist ihr dies in Wiesbaden zusammen mit Ursela Monn ("Ein Mann will nach oben", "Tierärztin Dr. Mertens") und Isabelle von Siebenthal ("Der Clown", "In aller Freundschaft") bereits zum zweiten Mal in der Wiesbadener Dr. Horst Schmidt Klinik (HSK) gelungen. Vor rund 50 begeisterten Zuhörern lasen die Schauspielerinnen über eine Stunde aus der Komödie "Eifersucht" oder "Ein Drama für 3 Faxmaschinen" von Esther Vilar. Die drei Schauspielerinnen zauberten ein Schmunzeln auf die Gesichter der Patienten und ernteten am Ende viel Applaus.
"Wir sind besonders gerne hier, da die HSK für uns vorbildhaft ist", sagte Schmid. Grund ist, dass die Klinik bereits über eine eigene psycho-onkologische Abteilung verfügt. Nach Angaben des Abteilungsleiters Alf von Kries gehört eine solche Einrichtung bisher nur bei rund der Hälfte aller Krankenhäuser bundesweit zum Standard. Zudem sei die Qualität sehr unterschiedlich. Die psychologische Betreuung der Patienten sei jedoch ein "zweites Standbein der Therapie", sagte Kries.
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Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe erkranken in Deutschland pro Jahr 420 000 Menschen an Krebs. Für Schmid und ihr in Deutschland und der Schweiz einmaliges Projekt bleibt somit auch nach der 36. Lesung noch viel zu tun. Über mangelnde Unterstützung braucht sie sich unterdessen nicht zu sorgen. "Das Konzept hat mich einfach überzeugt", sagte die Bambi-Preisträgerin Monn und ist mit dieser Meinung nur eine von insgesamt 36 Filmschaffenden in Schmids ganz besonderem Ensemble. |
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Wiesbadener-Kurier, vom 11.12.2006 - 90 Minuten seelische Entlastung "Schauspieler lesen für Krebspatienten" zu Gast in den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken |
Die Aktion "Schauspieler lesen für Krebspatienten" machte am Sonntag Station in den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken. Etwa 50 Zuhörer fanden sich zu der Veranstaltung ein.
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Als Isabella Schmid vor neun Jahren an Krebs erkrankte, musste sie feststellen, dass insbesondere Erwachsene mit der niederschmetternden Diagnose allein gelassen werden. Während krebskranke Kinder auch psychologisch intensiv betreut werden, müssen erwachsene Patienten "allein mit der seelischen Belastung klar kommen". Noch während der Therapie beschloss die Schauspielerin - bekannt aus TV-Serien wie "Hinter Gittern" -, an dieser Situation etwas zu verändern und gründete die Organisation "Cinema for Life". Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Aktion "Lichtblicke - Schauspieler lesen für Krebspatienten".
Gemeinsam mit prominenten Schauspiel-Kollegen veranstaltet Schmid dafür szenische Lesungen aktueller Theaterstücke in Krankenhäusern in Deutschland und der Schweiz. "Wir wollen den Patienten eineinhalb Stunden seelische Entlastung schenken", erklärt Isabella Schmid ihre Motivation. Die beteiligten Schauspieler, betont Schmid, bekommen dabei für ihren Auftritt keinen Cent. Und trotzdem, freut sich die 35-Jährige, habe ihr bisher noch kein Kollege abgesagt.
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Gestern machte Schmid nun bereits zum zweiten Mal in den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) in Wiesbaden Station. An ihrer Seite die Schauspielerinnen Ursela Monn und Isabelle von Siebenthal. Beide betonen einmütig, dass sie "keine Sekunde gezögert haben", als sie gefragt wurden, ob sie sich an der Aktion beteiligten. |
Isabelle von Siebenthal, Isabella Schmid, Ursela Monn |
Im Casino-Saal der HSK lasen die drei TV-Stars nun vor etwa 50 begeisterten Zuhörern die Komödie "Eifersucht - Ein Drama für drei Faxmaschinen". Darin geht es um drei Frauen, die alle den gleichen Mann lieben. Per Faxgerät halten sich die drei - auf nicht immer nette Weise - auf dem Laufenden, wer gerade die besseren Karten hat. Die drei Schauspielerinnen tragen ihre Rollen dabei mit so viel Verve vor, dass das scharfzüngige Streitgespräch der drei Verliebten zu einem komischen Hochgenuss wird.
Mit den Lesungen möchte Isabella Schmid auch auf die Möglichkeiten der Psycho-Onkologie aufmerksam machen. Leider stecke die psychologische Betreuung von Krebspatienten deutschlandweit noch immer in den Kinderschuhen. Dabei sei es immens wichtig, den Betroffenen Mut zu machen und Hoffnung zu geben, da dies von den Angehörigen oft nicht geleistet werden könne. Die Gesellschaft, bedauert Schmid, könne mit der Krankheit nicht umgehen. Viele Krebspatienten belaste deshalb das Verhalten ihrer Angehörigen und Freunde stärker, als die eigentliche Krankheit. Gemeinsam mit ihren "wunderbaren Kollegen" möchte Isabella Schmid deshalb ihre Prominenz nutzen, um die Öffentlichkeit wachzurütteln.
Nicht überall erfährt die geborene Schweizerin dafür Unterstützung. In Berlin etwa sagte eine große TV-Anstalt ihr Kommen zu einer Lesung ab, als sie erfuhr, dass sich die Lesung ausschließlich an Erwachsene richtete. Das Leid von Erwachsenen vermarkte sich einfach nicht so gut, bedauert Schmid. An der HSK dagegen ist man sich der Notwendigkeit der psychologischen Betreuung von erwachsenen Krebspatienten bewusst und hat als eine der ersten Kliniken in Deutschland eine psycho-onkologische Abteilung eingerichtet, lobt Schmid.
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| ZAP DAS TV-MAGAZIN DER ZENTRALSCHWEIZ / NR. 47/18.-24.11.06 |
EINE AUFHEITERUNG FÜR KREBSPATIENTEN Sie organisiert Lesungen für Krebskranke: Isabella Schmid (35). Und liebt witzige Rollen wie in "Schöne Aussichten"
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Bekannt wurde die Zürcher Schauspielerin, die bereits seit 13 Jahren in Berlin lebt und arbeitet, mit deutschen TV-Serien: in "Hinter Gittern" und "Das Amt". Vermehrt ist sie auch wieder in der Schweiz zu sehen: so hat sie die weibliche Hauptrolle in der Gaunerkomödie "Geld oder Leben" gespielt, die im Herbst 2007 in die Kinos kommen soll. Sie spielt darin an der Seite von Trudi Gerster und Wolfram Berger. Ihr Filmpartner ist dabei der Basler Marcello Montecchi. Sie heitert Krebskranke auf
Unlängst tourte Isabella Schmid auch durch Deutschland und die Schweiz und heiterte in Krankenhäusern krebskranke Erwachsene auf. Mit dabei: Stars wie Hannes Jaenicke, Roman Kilchsperger oder Hans Schenker, Beat Schlatter, Stefan Gubser, Isabelle von Siebenthal und andere. |
| Foto: Urban Ruths |
Schmid rief die Organisation "Cinema for Life" ins Leben. Weshalb? "Wir wollen Menschen in einer Chemotherapie das Gefühl geben, nicht allein zu sein, und sie wenigstens für anderthalb Stunden von ihrer Krankheit ablenken." Ausserdem will sie auf die Psycho-Onkologie aufmerksam machen, also auf den seelischen Aspekt der Krebsheilung. "Denn es gibt zu wenig professionelle psychische Betreuung von Krebspatienten und Angehörigen. Der körperliche Kampf ist das eine, die zusätzliche seelische Belastung für Patienten und Angehörige das andere." Solches hat Isabella Schmid selber erlebt.
Selber krebskrank
Vor neun Jahren hatt sie Krebs. "Damals habe ich fast noch mehr unter der düsteren Stimmung meiner Umwelt gelitten, als unter der Krankheit, den Schmerzen und der Todesangst." Doch das ist lange her. Und den Humor hat sie auch wieder gefunden. Nicht erst dank "Schöne Aussichten"
Jetzt werden die sechst Hauptdarsteller - Martina Schütze, Pia Hänggi, Anouschka Renzi, Leonardo Nigro, Fred Strittmatter und Martin Schick - freitags wieder ihr Talent zum Besten geben. In 13 neuen Folgen über (un)freiwillige Auslandschweizer auf Mallorca kommen auch Stargäste wie Isabella Schmid zum Zug. Als Bettina Mäder kommt Schmid nach Mallorca und spannt mal schnell die heimliche Liebe ihrer besten Freundin aus. Schmid: "Eine witzige Figur, die mir viel Spass bereitet hat."
* "Schöne Aussichten", - Start der zweiten Staffel
ab Freitag 17.November 20 Uhr, SF1
Infos: www.cinema-for-life.com
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| Schweizer Familie 46/2006 |
Mit Kultur gegen den Krebs Die Schauspielerin ISABELLA SCHMID hatte Krebs. Und wurde geheilt. Aus Dankbarkeit organisiert sie Lesungen in Spitälern. Damit Leidensgenossen Mut schöpfen und gegen ihre Krankheit ankämpfen
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Meine Frau ist krank", sagt der Mann am Spitalbett. "Sehr krank. Sie kann nicht einfach aufstehen und eine Veranstaltung besuchen."Isabella Schmid lächelt verständnisvoll, aber sie behält ihre Gedanken für sich. Er meint es ja gut, denkt sie, aber das nützt seiner Frau nichts - im Gegenteil: Seine Angst verschärft ihr Problem. Die Frau muss nicht nur mit der Diagnose Krebs leben, sondern auch mit den Ängsten, welche die Krankheit in ihrem Umfeld auslöst: Auch die Angehörigen brauchen Hilfe. "Ich lade Sie beide ein, für eine Stunde den Krebs zu vergessen", sagt sie. "Morgen, im Auditorium der Klinik." Und sie gibt ihnen einen Handzettel. "Cinema for life", steht da drauf. "Schauspieler lesen für Krebspatienten". |
| FOTO: Alex Buschor |
"Cinema for life" ist die Antwort der 35-jährigen Schweizerin auf ihre eigenen Erfahrungen mit der Krankheit - aber auch Ausdruck ihrer Dankbarkeit für die wieder erlangte Gesundheit. Die Idee: Schauspieler und TV-Stars inszenieren in Krankenhäusern szenisch gelesene Theaterstücke. Neben Hannes Jaenicke oder Ursela Monn machen auch Schweizer Show-Grössen mit, Roman Kilchsperger, Beat Schlatter etwa oder die "Lüthi & Blanc"-Stars Isabelle von Siebenthal und Hans Schenker. "Inzwischen", freut sich Initiantin Schmid, "sind 36 Kolleginnen und Kollegen dabei. Und es werden immer mehr."
Isabella Schmid wuchs wohlbehütet in Herrliberg auf, einer beschaulichen Gemeinde an der Goldküste des Zürichsees. Ihr Vater, der Staatsanwalt Pius Schmid, war mässig begeistert, als Isabella im Kindertheater Metzenthin erste Rollen spielte und allen Ernstes Schauspielerin werden wollte. Sie solle, meinte er, erst mal was lernen, das Hand und Fuss habe. Folgsam schloss Isabella eine Ausbildung als Arztgehilfin ab - und stand abends auf der Bühne der "Kammerspiele Seeb".
Bald kamen Angebote grosser deutscher Häuser: München, Berlin, Köln - schliesslich RTL. Dort, wo ihr Vater Mörder und Vergewaltiger einbuchtete, wurde die Tochter zum TV-Star: "Hinter Gittern" heisst die Endlos-Serie, in der Isabella Ende der Neunziger Jahre Lollo Fuchs verkörperte, eine kleine Ganovin, die mit Videos handelte - und u.a. an Brustkrebs erkrankte. Die Diagnose Krebs stand nicht nur im Skript; während ende der Dreharbeiten erfuhr Lollos Darstellerin, wie schicksalhaft das reale Leben in die Film-Fiktion eingriff.
Ergänzend zum schweren Chemo-Geschütz versuchte sie, der Krankheit mit Chi Gong, einer sanften komplimentärmedizinischen Therapie aus China bei zu kommen "Auf der körperlichen Ebene wurde getan, was möglich war", erinnert sich Isabella Schmid an die schlimmsten Monate ihres Lebens. "Aber die Psyche litt; die Seele wird oft zuwenig gepflegt bei der Krebsbehandlung, alle sind furchtbar um das körperliche Wohl besorgt und kaum jemand wagt es, einfach mal unbeschwert zu lachen. Humor ist ein ebenso grosses Tabu wie der Tod."
In den einsamsten Stunden gab es vor Allem zwei, die ihr geduldig zuhörten: Einerseits ihr Tagebuch - ihm vertraute sie jene Gedanken an, die sie am meisten beschäftigten: "Wenn ich Besuch kriege, haben alle Tränen in den Augen", steht da. "Meine Freunde wissen nicht, worüber sie mit mir reden sollen und gehen meist sehr schnell wieder." Weiter unten: "Vor zwei Monaten hat eine Freundin ein Kind gekriegt. Als ich sie besuchte, sah ich Bilder an rosa Wänden, deren kräftige Farben Freude ausstrahlten. Und ich frage mich, warum auf der Krebsstation so wenig Freude herrscht. Krebs ist kein freudiges Ereignis - dort ist Leben, hier nur der Tod."
Andererseits eine Schweizer Freundin, die ebenfalls an Krebs erkrankt war - und heute nicht mehr lebt. "Wir hatten dieselbe Sprache: Krankenhaus gab es nicht - das war das "weisse Haus", Bestrahlung war "Solarium", Chemotherapie ein "Vitamincocktail". Diese Freundin war die einzige, mit der ich am Telefon stundenlang Witze austauschen und herzhaft lachen konnte.
Gemeinsam herzhaft lachen, hemmungslos weinen, die Seele pflegen - das ist die Botschaft von Isabella Schmid und den anderen "Cinema for life"-Stars. "Es gibt keine Tabus bei den Stücken, die wir lesen. Wenn's erotisch wird, reden wir über Sex; wenn's ums Sterben geht, über den Tod. Nur ein Thema bleibt draussen: Der Krebs."
Es gibt Sätze, die prägen sich der Schauspielerin ein, ohne dass sie sie je auswendig gelernt hat - Sätze wie dieser: "Ich danke Ihnen - Sie haben mir das Lachen meiner Frau geschenkt." Der satz stand in einem Brief, der Isabella Schmid nach einer Lesung im Kölner Stadtkrankenhaus erreichte, verfasst vom Gatten der Patientin, die "so sehr krank" war, "dass sie nicht aufstehen und eine Veranstaltung besuchen kann."
Isabella Schmid erinnert sich gut: Die Frau sass ganz vorne und lachte glückselig
TEXT: Daniel J. Schüz
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| Neues Bülacher Tagblatt: Samstag, 21. Oktober 2006 |
Isabella Schmid ist auch in Bachenbülach zu sehen Lesen gegen den Krebs
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Berlin - Mit TV-Serien wie "Hinter Gittern" und "Das Amt" hat die Schauspielerin Isabella Schmid den Sprung nach Deutschland geschafft. Nun zieht es die 35-Jährige wieder in ihre Schweizer Heimat, wo sie diese Woche ihr Projekt "Cinema for Life - Schauspieler lesen für Krebspatienten" im Zürcher Universitätsspital vorgestellt hat. Ab dem 3. November ist sie im Stück "Die Eule und das Kätzchen" der Kammerspiele Seeb in Bachenbülach zu sehen.
Isabella Schmid, 35 Jahre, ledig. Wohnort: Berlin. Hobbys: Projekt
"Cinema for Life". Berufliche Tätigkeiten: Bühnen- und TV-Schauspielerin. von Nathalie Zeindler
"Ich übe einen Beruf aus, mit dem ich in der Öffentlichkeit etwas bewegen und die Menschen zum Nachdenken anregen kann. Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass ein Umdenken in unserer Gesellschaft stattfindet und Krebspatienten mehr Hilfe geboten wird." Die Schauspielerin Isabella Schmid weiss, wovon sie spricht: Vor acht Jahren erkrankte sie selbst an Krebs und musste sich plötzlich mit Chemotherapien, Haarausfall und Todesängsten auseinandersetzen. Sie kämpfte trotzdem weiter mit den Worten: "Ich bin zwar krank, aber nicht tot."
Heute hat sie den Krebs besiegt und die Projektreihe "Cinema for Life" gegründet. Zusammen mit anderen bekannten Schauspielern wie Jochen Busse, Hannes Jaenicke, Ursela Monn, Isabelle von Siebenthal und Hans Schenker, liest sie Patienten in deutschen und Schweizer Universitätskliniken unterhaltsame Theaterstücke vor. Die Künstler verzichten auf eine Gage.
Eine unbeschwerte Welt
Warum der Titel "Cinema for Life"? "Wir Schauspieler sind oft in Kino- und TV-Produktionen zu sehen und wenn uns manche Menschen mit geschlossenen Augen zuhören, spielt sich ein Film ab." Das Ziel dabei ist, die Betroffenen von ihren Sorgen und Ängsten abzulenken und sie für einige Stunden in eine unbeschwerte Welt zu entführen.
"Viele Menschen denken, dass Erwachsene mit dem Thema Krebs besser umgehen können, aber das ist ein grosser Irrtum. Eigentlich brauchen sie noch mehr Hilfe als Kinder, weil sie wissen, was es bedeutet, sich einer Therapie unterziehen zu müssen", sagt die Tochter von Staatsanwalt Pius Schmid. Ausserdem haben die Ärzte oft keine Zeit, sich um die Betroffenen zu kümmern, da sie in erster Linie damit beschäftigt sind, die Krankheit zu besiegen." Die gelernte Arztgehilfin hat ein Tabu gebrochen, und die Mediziner zeigen sich beeindruckt.
Wie es Isabella Schmid während ihrer Chemotherapie erging, zeigt ein Tagebuchauszug: "Wenn ich Besuch kriege, haben immer alle Tränen in den Augen und wissen nicht, worüber sie mit mir reden sollen. Auch am Telefon erzählt keiner mehr aus seinem Leben, alle wollen nur hören, wie es mir geht und wenn ich einmal sage, gut, dann können sie das gar nicht annehmen oder glauben." Wichtig findet die Schauspielerin, dass kranke Menschen lernen, ihre Gefühle auszudrücken und ihren Angehörigen offen sagen, was sie brauchen und was sie stört. Deshalb setzt sie sich auch für die Psycho-Onkologie ein, ein bisher noch junges Fachgebiet, in dem sich professionelle Teams aus den Fachbereichen Psychologie, Soziologie, Psychiatrie, Onkologie und Theologie mit den emotionalen Reaktionen der Patienten befassen. "Wenn die Seele nicht mitarbeitet, kann der Körper auch nicht gesund werden." Ihren Optimismus hat die vor Lebensenergie sprühende Schauspielerin nie verloren. Noch während ihrer Krankheit hat sie ihre Küche himmelblau gestrichen und das Wohnzimmer sonnengelb, weil sie daran glaubt, dass Farben Kraft vermitteln.
Viel Durchhaltewillen hat sie auch bewiesen, als sie vor zehn Jahren nach Deutschland übersiedelte. Während sie in der Schweiz dem Publikum bekannt war und in erfolgreichen Theaterproduktionen wie "Hotel Happy End" oder "Sexy Sepp" auftrat, musste sie in Deutschland von vorne anfangen und abends als Kellnerin arbeiten. Aber Isabella Schmid schlug sich durch und nahm an diversen Castings teil, bis sie schliesslich 1997 für die RTL-Serie "Hinter Gittern" entdeckt wurde.
Wieder zuhause . . .
Mal spielt sie eine biedere Hausfrau in der TV-Serie "In aller Freundschaft" oder eine Hure im aktuellen Theaterstück "Die Eule und das Kätzchen" der Kammerspiele Seeb in Bachenbülach. Hier hat sie übrigens ihre schauspielerischen Gehversuche gemacht und erste Erfolge gefeiert.
Lange ist es her, und deshalb freut es die 35-Jährige umso mehr, dass sie heute wieder vermehrt in ihrer Heimat arbeiten kann. Wenn sie durch die Strassen Berlins schlendert, schmunzelt sie, wenn sie den heimischen Dialekt hin und wieder hört. "Manchmal plagt mich das Heimweh, und ich vermisse vor allem meine Eltern und meine drei Brüder Patrick, Cornel und Thomas." Ihren Lebenspartner Christos Mantas, ein deutscher Anwalt, sieht sie derzeit nur selten, da "Cinema for Life" viel Zeit in Anspruch nimmt.
Ab Freitag, 3. November, spielen die Kammerspiele Seeb "Die Eule und das Kätzchen" mit Isabella Schmid. Infos und Reservationen unter www.kammerspiele.ch
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| TAGES-ANZEIGER: FREITAG 20.OKTOBER 2006 ZÜRICH UND REGION |
"Den Kranken eine kurze Auszeit schenken"
Die Schauspielerin Isabella Schmid organisiert Lesungen für Krebskranke. Gestern war sie mit ihrem Team in der Onkologie des Universitätsspitals zu Gast
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| Foto: Sophie Stieger/ USZ |
Mit Isabella Schmid sprach Nina Scheu
Frau Schmid, Sie haben "Cinema for Life" gegründet, eine Organisation, die Krebskranken Erleichterung und Ablenkung schenken will, indem sie in Spitälern Lesungen veranstaltet. Weshalb "Cinema" und nicht "Books" for Life? Zunächst einmal, weil wir Lesenden allesamt Schauspieler sind, die man von Kino und Bildschirm her kennt. Aber auch, weil viele Patienten mir erzählt haben, dass sie so tief in unsere Geschichten eintauchen können, als erlebten sie einen Film im Kopf. Und zum Dritten planen wir tatsächlich auch ein Kinoprojekt, bei dem die Zuschauer über das Eintrittsbillett einen Beitrag zahlen können. Aber das ist noch Zukunftsmusik.
Für die Lesungen verlangen Sie aber keinen Eintritt?
Auch wenn Angehörige und Interessierte ebenfalls willkommen sind: Der Zweck dieser Veranstaltungen ist es, den Kranken eine kurze Auszeit zu schenken und das relativ junge Gebiet der Psycho-Onkologie bekannter zu machen. Es geht weder um Geld, noch um Quoten oder Werbung. Alle, die mithelfen, arbeiten ehrenamtlich. Vom Grafiker, der das Logo entworfen hat, bis zum Schauspieler, der nicht nur auf eine Gage verzichtet, sondern auch seine Zeit investiert, während er anderswo Geld verdienen könnte.
Wozu brauchen Sie dann einen Sponsor wie AstraZeneca?
Für unsere erste Veranstaltung in der Schweiz sind Schauspieler wie Ursela Monn oder Jochen Busse, die schon länger zum Team gehören, extra nach Zürich geflogen, um unsere Idee bekannt zu machen. Der Sponsor zahlte ihre Flüge, das Hotel und auch die technische Ausrüstung für die anschliessende Lesung mit Hannes Jaenicke, Hans Schenker, Roman Kilchsperger, der Sängerin Eve Kay und mir. Das Programm von gestern, die Liebeskomödie "Frankie und Johnny", ist recht aufwändig, weil wir auch mit Musik und Gesang arbeiten. Das wäre ohne Unterstützung alles nicht möglich gewesen.
Sollte man sich nicht eher mit seiner Krankheit auseinandersetzen? Das tut man ja schon den ganzen Tag, in den Therapien, der Chemo, der Bestrahlung. Auch wenn Besuch kommt, geht es meist um nichts anderes. Das macht das Elend nur noch schlimmer. Man muss zwischendurch auch wieder einmal lachen können und an etwas anderes denken. Für solche Lichtblicke wollen wir sorgen.
Sie sprechen aus Erfahrung. Vor neun Jahren sind Sie selbst an einem schweren Krebs erkrankt. Damals habe ich tatsächlich fast noch mehr unter der düsteren Stimmung meiner Umwelt gelitten als unter der Krankheit, den Schmerzen und der Todesangst. Heute bin ich überzeugt, dass Körper und Seele in Zusammenhang stehen, und dass man darum auch die Krankheit zusammen mit der Seele heilen muss. Es ist mir aber sehr wichtig, dass mein Engagement nichts mehr mit mir als Person zu tun hat. Es geht um ein gesellschaftliches Problem: Dass wir lernen müssen, besser mit Krankheit und Tod umzugehen. Zum Beispiel mit den Methoden der Psycho-Onkologie.
Stigmatisiert eine psychiatrische Behandlung die Patienten nicht noch mehr? Wenn man sich zur Atem- oder Maltherapie anmeldet, gibt es tatsächlich immer noch Leute, die glauben, man drehe jetzt total durch. Aber es werden immer weniger. Gerade in der Krebstherapie verliert man zeitweise völlig das Gefühl für seinen Körper. Da können solche Stunden, wo man die Krankheit auch einmal vergessen kann, eine enorme Erleichterung sein.
Die Zürcher Lesung war die erste in der Schweiz. Wie geht es weiter? In den kommenden Wochen lesen wir in verschiedener Besetzung noch in Hannover und Berlin. Ich hoffe, wir können bald auch in anderen Schweizer Städten auftreten, aber das muss ich alles noch organisieren. Schweizer Kolleginnen und Kollegen sind jedenfalls schon einige dabei: Isabel Von Siebenthal, Stefan Gubser, Beat Schlatter ... Allein in Deutschland hatten wir im vergangenen Jahr dreissig Lesungen und dazwischen drehen wir ja alle auch noch Filme.
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| Apotheken-Zeitschrift München 04.09.2006 |
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Liebe Leserinnen,
liebe Leser!
Neulich landete ein kleines, handliches Magazin
auf meinem Schreibtisch. Nur zwölf Seiten stark,
mit sehr viel grüner Farbe durchsetzt. Grün, die
Farbe der Hoffnung. Oben links: das Logo, bestehend
aus einem weißen Kreis mit der Inschrift: "Lebensmut", darunter: "Leben mit dem Krebs".
Herausgeber dieser Broschüre ist der Lebensmut e. V. der Klinik der Universität München Großhadern.
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Apotheker Ulrich Ströh |
Es gibt viele Informationen für jene Menschen,
die der Teufel Krebs in seinen Krallen hält. Man
will Mut machen, Hilfe vermitteln, Trost spenden.
So gibt es auch Aktionen, wie Cinema for Life, Apotheker Ulrich Ströh
"Lichtblicke Schauspieler lesen für Krebspatienten
wo Schauspieler für Krebspatienten Lesungen abhalten. Einen Auszug aus dem Tagebuch der Schriftstellerin Isabella Schmid möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.
Sie schreibt: Ein Montag 1998 Wieder ein typischer Chemotag. Ich fühle mich nicht besonders und versuche mich mit ein paar Gedanken abzulenken. Doch es ist etwas schwierig.
Mich beschäftigt zurzeit einfach viel zu viel. Doch am meisten bedrückt mich heute meine Umwelt.
Seit ich die Diagnose Krebs habe, hat sich alles um mich herum verändert. Nur ich nicht ... Ich glaube, trotz der Diagnose Krebs, immer noch die fröhliche, lustige Isabella zu sein, die gerne lacht und gerne anderen hilft. Doch das ist vorbei. Wenn ich Besuch kriege, haben immer alle Tränen in den Augen, wissen nicht, worüber sie mit mir reden sollen. Meist gehen sie auch sehr schnell wieder. (...) Ich schaue gerade an die leere, hässliche, nicht mehr ganz weiße Wand, mit dem braun-grünen
Boden und denke, tja, hier müsste auch mal gestrichen werden, vielleicht mit etwas Farbe, die Lebensfreude und Kraft ausstrahlt, ach ja, man müsste an so vielen Ecken was verändern, hier auf der Onkologie ... (...) Warum gibt es keinen Onkologie- oder Chemotherapie-Vorbereitungskurs für Patienten und für die Partner und Angehörigen, in dem einem erklärt
wird, was alles auf einen zukommen könnte, wie man mit Atemtechnik die Schmerzen etwas wegatmen
kann (...) an wen man sich wenden kann, wenn das und das passiert? (...)
Diese Zeilen stimmten mich sehr nachdenklich. Sie, verehrte Leserinnen und Leser, sicherlich jetzt auch.
Ulrich Ströh Mitglied des Redaktionsbeirates
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| Patientenforum 01/2006 |
CINEMA FOR LIFE PRÄSENTIERT "LICHTBLICKE" Schauspieler lesen für Krebspatienten in Krankenhäusern
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Isabella Schmid liest mit Hannes Jaenicke und Katy Karrenbauer und vielen weiteren Kollegen in Krankenäuser für Krebspatienten |
Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 400.000 Menschen an Krebs. Die Therapie verlang den Betroffenen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch viel Kraft ab. Wird die Diagnose Krebs gestellt, tauchen Ängste und Fragen auf. Gleichzeitig wird aber das Thema Krebs noch immer tabuisiert oder mit Begriffen wie "Isolation, Schmerz, Leid, Tod" gleichgesetzt. In dieser Situation ist es primär notwendig, den Patienten möglichst bald nach der Diagnosestellung auf Wege hinzuweisen, die Isabella Schmid liest mit Hannes Jaenicke und Katy Karrenbauer aus der Passivität, Entmutigung und Angst heraus- und vielen weiteren Kollegen in Krankenäuser für Krebspatienten führen.
Ein Anstoß, der wegführen soll von einer hilf- und hoffnungslosen Situation, Hin zu einer positiven, eigenverantwortlichen und eigenständigen Haltung, ist die bundesweite Projektreihe "Cinema for Life". Die Schauspielerin Isabella Schmid - die als ehemalige Krebspatientin die Notwendigkeit der Psycho-Onkologie erfahren musste - ist die Initiatorin von "Cinema for Life". Sie konnte bekannte Schauspielkollegen und Kolleginnen wie Jochen Busse, Hannes Jaenicke, Ursela Monn, Gerit Kling, Leonard Lansink, Christine Neubauer u.a. gewinnen. Gemeinsam lesen sie in Krankenhäusern für Krebspatienten, deren Angehörige und andere Interessierte. Dabei reicht die Literarische Bandbreite von Gangsterkomödien bis hin zu Liebes- und Lebensgeschichten. "Lichtblicke" möchten die Künstler den Betroffenen damit schenken, sie für einige Stunden ihr Schicksal vergessen lassen. Die Lesungen finden Bundesweit statt.
Die Initiative "Lichtblicke" soll als Teil der psycho-onkologischen Behandlung von Krebspatienten greifen. Als eigenständige Disziplin hat sich die Psycho-Onkologie erst vor 30 Jahren etabliert. Diesem Bereich der Krebsbehandlung wird in der Öffentlichkeit nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. "Cinema for Life", ein Projekt, das von astrazeneca unterstützt wird, soll dazu beitragen, diesen Umstand zu ändern. Die Psycho-onkologische Behandlung von Krebspatienten beinhaltet Gespräche, Atem- und Maltherapie und Entspannungstechniken. Eine kürzlich im "Journal of Pain and Symptom Management" veröffentlichte Studie aus Chicago belegt, dass die Kunsttherapie dazu beitragen kann, die Symptome von Krebspatienten zu lindern. Nach einer Stunde Arbeit an einem Kunstprojekt ihrer Wahl besserten sich bei den Betroffenen Schmerzen, Müdigkeit, Benommenheit, Depression und Angst. Dieser Effekt soll auch mit dem Projekt "Lichtblicke - Schauspieler lesen für Krebspatienten" erreicht werden.
Aktuelle Lesungen Im Rahmen des 27. Deutschen Krebskongresses präsentieren Ursela Monn, Gerit Kling und Isabella Schmid am 26.03.06 im ICC Berlin die Komödie EferSucht - Ein Drama für drei Faxmaschinen. Der Inhalt: Ein Hochhaus in irgendeiner Großstadt. Darin leben unter vielen anderen drei Frauen, die zunächst nur eine Gemeinsamkeit haben: Sie lieben den gleichen Mann. Per Faxgerät halten sie sich nicht immer auf ganz nette Weise auf dem Laufenden, wer gerade die besseren Karten hat.
Bei "Picassos Frauen" handelt es sich um ein Theaterstück von Brian McAvera, das unter Regie von Barbara Geiger als Pressekonferenz inszeniert wurde. Das Stück ist für drei Abende konzipiert, die jeweils in sich abgeschlossen sind. Teil II gastierte bereits am 03.03.06 in München. Am 27.03.06 wird Teil III den Zuschauern in der Uniklinik München Großhadern präsentiert.
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| Landshut Heute / 19.06.2006 |
Lachen macht Mut Lesung von Isabella Schmid und Jochen Busse für Psycho-Onkologische Hilfe
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Eine witzige Lesung für einen wichtigen Anlass, Isabella Schmid und Jochen Busse (Fotos:ev)
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"Runter zum Fluss" heißt die Komödie von Frank Pinkus, mit der die Schauspieler Isabella Schmid bekannt aus der Serie "Hinter Gittern" und Jochen Busse, zuletzt präsent in "7Tage 7 Köpfe", die Zuschauer im Salzstadel zum Lachen brachten. Dabei hängte sich vor der lebendig und lustig im sitzen gespielten und begeistert beklatschten Geschichte eine ganz andere ein - und das, obwohl sie gar nicht lustig ist: Es geht um die Diagnose Krebs.
Wie Isabella Schmid in einer kurzen Einleitung freimütig bekannt gab, wurde ihr nämlich exakt diese Diagnose vor neuen Jahren gestellt. Die Schauspielerin schilderte dann die immense Belastung, die diese Diagnose für den Betroffenen mit sich bringt. Am meisten aber prägte sich von ihren Erinnerungen ein Aspekt ins Bewusstsein ein. Die Aussage nämlich, dass sich ihre gesamte Umwelt verändert habe, und zwar in einer Weise, die dem Gesundungsprozess eher im Weg stand. Was ist das für eine Aussage: Die Gesunden schaden den Kranken?
Sie tun es, aber natürlich nicht absichtlich, willentlich, sondern aus Unsicherheit, aus Angst. Da ziehen sich Freunde vollkommen zurück, nur weil sie nicht wissen, wie sie sich in dieser Situation richtig verhalten sollen. Andere stehen einem zwar noch zur Seite, lassen einem aber keinen Moment lang die Krankheit vergessen. Schon die fürsorglich gemeinte Frage: wie es gehe, werfe einen immer wieder auf die Krankheit zurück, erzählte Isabella Schmid aus ihrem eigenen Erleben, als ob man plötzlich nur noch aus diesem einem Aspekt bestehe. Dabei sei m an doch immer noch der Mensch, der man auch vorher war, nur eben jetzt krank.
Aber solange man noch lebendig sei, wolle man sich auch einfach unterhalten, lachen, sich ablenken. Und außerdem sei man auch immer noch in der Lage, anderen zuzuhören. Ratschläge zu geben, anderen zu helfen. "Ich wollte immer sagen, behandelt mich ganz normal, ich bin ja schließlich noch nicht tot", fasste Isabella Schmid ihre Erlebnisse mit der Krankheit zusammen
Die Erkrankung ist überwunden, aber die Erfahrungen sind nicht vergessen. "Cinema for Life", von Isabella Schmid und Kollegen gegründet, steht für eine Projektreihe, die neben der eigentlichen medizinischen Behandlung sozusagen den restlichen Menschen im Auge hat. Um seine persönlichen Ängste und Nöte und um die der in Mitleidenschaft gezogenen Angehörigen sorgt sich die Psycho-Onkologie. Hier werden die Patienten und ihre Partner darauf vorbereitete, was im Verlauf der Krankheit und der therapeutischen Maßnahmen auf sie zukommt., an wen man sich wenden kann, wenn verschiedene Dinge geschehen.
Aber for allem bemüht man sich hier, den Betroffenen Perspektiven aufzuzeigen, das sie wieder Mut schöpfen können, Lebensmut. Denn gleichnamigen Verein "Lebensmut" ist es bisher gelungen, eine Halbtagesstelle für Psycho-onkologische Beratung im Klinikum Landshut einzurichten, die ab 1. Juli besetzt ist. Zusammen mit "Cinema for Life" und anderen Organisationen versucht man nun Spenden zu sammeln, um diese Stelle auf Dauer erhalten zu können. Hinter diesem Projekt steht unter anderem auch Hans Rampf, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, der ebenfalls die Bedeutung dieses Vorhabens betonte.
Oft brauche es nicht viel, neuen Lebensmut zu vermitteln, sagte Isabella Schmid. Lachen gehört jedenfalls dazu. Und aus diesem Grund ziehen sie und etliche Schauspielerkollegen ins Land, um besonders für Krebspatienten Komödien zu lesen.
Gelacht wurde viel an diesem Abend im Salzstadel. Bei "Runter zum Fluss" geht es um zwei Menschen, die sich auf einem Campingplatz in Südfrankreich treffen. Die Vorzeichen sind denkbar ungünstig: Beide sind soeben von ihrem Ehepartner verlassen worden. Aber während für Karsten klar ist, dass der Urlaub damit mehr oder weniger beendet ist, lässt sich Anke die schönsten Wochen des Jahres nicht vermiesen: Kurzerhand zieht sie mit Sack und Pack zu Karsten ins Zelt, und zwar ohne dessen Zustimmung abzuwarten. -hw-
Weitere Informationen zum Thema Psycho-Onkologie unter www.cinema-for-life.com und www.lebensmut.org.
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| Münster: 03.April 2006 |
Isabella Schmid will über Krebs nicht schweigen TV-Stars lesen für Uni-Patienten
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Enagieren sich ehrenamtlich für das Thema Psychoonkologie:
Foto: Isabella Schmid (3.v.r.) hat ihre Künstler-Kollegen zum Lesen animiert: Leonard Lansink (3.v.l.) Holger Hauer (2.v.l.), Niklas Heinecke (2.v.r.) mit den Ärztinnen Dr. Anja Bostedt-Kiesel (l.) und Privatdozentin Dr. Anrea Schumacher (r.)
Ihr Ausstieg aus der RTL-Serie "Hinter Gittern" war von Isabella Schmid lange geplant. "Mit meiner Krebserkrankung", sagt die sympathische Schauspielerin aus Berlin gestern in Münsters Schloss, "hatte das nichts zu tun." Aber Gerüchte gab es natürlich. Der TV-Star musste sich wegen Krebs operieren lassen. Und erlebte das Krankenhaus in der Großstadt Berlin dabei wie ein Getto: "Grausam."
Allein gelassen, schief angesehen - die psychische Belastung nach ihrer Krebserkrankung durch die Sprachlosigkeit ihrer Umgebung ließ Isabella Schmid keine Ruhe. Und das war der Grund, warum sie gestern gemeinsam mit den TV-Stars Leonard Lansink, dem Münsteraner Holger Hauer (der Staatsanwalt im letzten Wilsberg) und Niklas Heinecke zur Lesung geladen hatte.
"Treue oder der Hochzeitstag". Die Krimikomödie von Chazz Palmiteri, vor 300 begeisterten Besuchern in der Schloss-Aula gelesen, war gestern Schmids persönlicher Einsatz gegen den Krebs.
Mit ihrer Initiative "Cinema for Life" tourt sie seit August durch deutsche Kliniken. 21 Lesungen hat sie hinter sich, mit 18 bekannten Kollegen, demnächst werden es 25 sein. Alle machen unentgeltlich mit. Für Holger Hauer gab's immerhin einen netten Nebeneffekt: "Ich wohn mal wieder bei meinem Vater."
Wilsberg Mime Leonard Lansink hantierte gestern mit einer Spielzeugknarre in der Schlossaula. Und amüsierte mit manchem ironischem Spruch zum Thema Krebs. "Es gibt einen Codex", sagte Isabella Schmid, "wer mal die Krankheit hatte, kann man sich solche Sachen erlauben."
Wie wichtig die psychologische Betreuung Krebskranker ist, machte gestern auch PD Dr. Andrea Schumacher vom einladenden Tumorzentrum Münsterland deutlich: "Sie müssen lernen, das Leben besteht nicht nur aus Krankheit."
Bei der vergnüglichen Lesung, zu der vor allem Betroffene eingeladen waren, spielte denn auch die Krankheit keine Rolle.
Und die Herzen unter dem Vortragenden ließen es vorher gemütlich aber ungesund losgehen: Man steckte sich erst mal eine Zigarette an. Nur Isabella ‚Schmid nicht, sie ist Nichtraucherin.
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| Münster: 03.April 2006 |
Ein Hochzeitstag zum totlachen Spaßige Krimi-Lesung im Schloss
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Foto (Thomas): Niklas Heinecke, Leonard Lansink, Isabella Schmid und Holger Hauer (v.l.) hatten mit dem Krimi viel Spaß.
"Treu. Sie hätten treu bleiben sollen." Mit diesen Worten beginnt die pechschwarze Kriminalkomödie "Treue oder der Hochzeitstag", die im Festsaal des Münsterschen Schlosses im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Cinema for Life" mehr als 300 Zuschauer begeisterte.
Das Stück des Schauspielers Chazz Palminteri erzählt die Geschichte von Margret, die an ihrem neunten Hochzeitstag von Profikiller Tony im Auftrag ihres Ehemannes Jack ermordet werden soll. Doch die kesse Blondine kann das Blatt geschickt zu ihren Gunsten wenden. Die Zuschauer erlebten ihre pfiffige Verteidigung nicht als Theaterstück mit Kulissen und Kostümen, sondern minimalistisch als szenische Lesung.
Deftig-komisch
Und das war ein großer Gewinn, denn Fernsehschauspielerin Isabella Schmid ("Hinter Gittern") und ihre drei Kollegen Niklas Heinecke, Holger Hauer und Leonard Lansink waren mit viel Leidenschaft und Spaß bei der Sache. Das Quartett überzeugte mit deftigen Dialogen, Verzweiflungsanfällen, Wutausbrüchen, sinnlicher Erotik und Situationskomik.
Dabei brillierte vor allem Schmid als wortgewandter Wirbelwind und "desperate housewife" par excellence wie Lansink als einsamer Killer. Der "Wilsberg"-Darsteller karikierte mit Perfektion Marlon Brando als Pate Vito Corleone und sorgte damit für reichlich Zwischenapplaus. Als Sahnehäubchen servierten die drei Schauspieler drei alternative Schlüsse, die Sprecher Niklas Heinecke ebenso süffisant mit Worten kommentierte wie manch groteske Situation mit lausbübischer Mimik.
Ein grandioser Abend für einen guten Zweck: Das Kulturreferat des Uniklinik Münster und das Tumorzentrum Münsterland hatte Angehörigen von Kranken, Mitarbeitern der Klinik und anderen Interessierten einen Abend spendiert, der neue Kraft geben sollte durch herzhafte Komik. Danke.
Peter Schauer
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| Münster: 01.April 2006 |
Trotz Krankheit weiterleben "Cinema for Life" gastierte in Münster und motivierte Krebspatienten und Angehörige
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Foto: MZ - Sauer Wollen Krebspatienten neuen Mut machen: Die Schauspieler Leonard Lansink (l.), Isabella Schmid (2.v.l.), Holger Hauer (r.) und Niklas Heinecke (3.v.r.) sowie Dr. Anja Bostedt-Kiesel, Tumorzentrum Münsterland (M.) und Dr. Andrea Schumacher (2.v.r.)
An Krebs erkranken bundesweit jährlich knapp 400 000 Menschen. 10 000 Patienten werden jedes Jahr allein am Universitätsklinikum Münster (UKM) stationär behandelt.
Deshalb gastierte die bundesweite Initiative "Cinema for Life" am Freitag mit einer schwarzhumorigen szenischen Lesung in der Aula des Schlosses - alle proben und den faszinierenden Auftritt absolvierten die Künstler ganz ohne Gage. Gerne folgte Schauspielerin Isabella Schmid ("Hinter Gittern") der Einladung des Kulturreferats des UKM und des Tumorzentrums Münsterland.
Die attraktive Schauspielerin Schmid hat als ehemalige Krebspatientin vor sieben Jahren selbst erfahren, wie wichtig gerade die psychologische Unterstützung ist, um die Lebensqualität zu verbessern: "Ohne diese Hilfe hätte ich große Angst gehabt, dass die Krankheit wiederkommt, und das ist für den Heilungsprozess kontraproduktiv."
Deshalb findet die Schauspielerin es auch "sehr vorbildlich", wie die Uniklinik Münster mit Patienten umgeht: "Da können sich auch manche Großstädter ein Beispiel dran nehmen, etwas an dem Kulturforum." Die heute 35-Jährige machte deutlich worauf es im engen Umfeld der Patienten zudem ankommt: "Ich wollte damals kein Mitleid, sondern dass die Leute normal mit mir umgehen - wie vorher auch." Isabella Schmid brachte "Wilsberg"-Darsteller Leonard Lansink und seine Schauspielkollegen Holger Hauer und Niklas Heinecke mit. Ihr Ziel umfasste Lansink so: "Wir wollen die Patienten stärken und ihre Lebensverhältnisse verbessern." Schmid ergänzte mit einem leidenschaftlichen Plädoyer: "Auch kranke dürfen und sollten lachen, denn das Leben ist nicht automatisch vorbei. Krebskranke sollten ihrer Umgebung vermitteln: Ich leben, also behandelt mich auch so."
Volle Zustimmung bei Dr. Antje Bostedt-Kiesel, Geschäftsführerin des Tumorzentrums Münsterland. Sie freute sich über das große Engagement der Schauspieler und betonte, dass es "dringend notwendig ist, Betroffene möglichst bald nach der Diagnose Krebs auf Wege hinzuweisen, die aus Passivität und Angst herausführen".
Alle Künstler waren gut drauf, und diese perfekte Stimmung übertrug sich auch auf die 300 kranken und gesunden Zuschauer der Lesung. Auch Uni-Kanzlerin Bettina Böhm und Bürgermeisterin Karin Reismann freuten sich über die Aktion: "Ein tolles Projekt, das Mut macht und auch die Seele der Patienten stärkt."
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| Münster (upm), 17. März 2006 |
Lichtblicke für Krebspatienten
Schauspieler machen mit Lesung in der Schloss-Aula auf Bedeutung der Psychoonkologie aufmerksam
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Enagieren sich ehrenamtlich für das Thema Psychoonkologie:
(v.l.) Hannes Jaenicke, Holger Hauer,
Katy Karrenbauer,
Gerit Kling,
Barbara Geiger,
Ursela Monn,
Isabella Schmid,
Leonard Lansing und Hendrik Borgmann
An Krebs erkrankten Menschen Mut machen - dies ist das Ziel der bundesweiten Initiative "Cinema for Life". Am 31. März 2006, gastiert "Wilsberg"- Darsteller Leonard Lansink gemeinsam mit drei Schauspielkollegen auf Einladung des Kulturreferats des Universitätsklinikums Münster (UKM) und des Tumorzentrums Münsterland e.V. in der Aula des münsterschen Schlosses. Ab 19 Uhr präsentieren die Film- und Fernsehstars dort in einer szenischen Lesung das Gangsterstück "Treue oder der Hochzeitstag" von Chazz Palmiteri.
Margaret und Jack sind ein Paar, wie es im Buche steht: seit 20 Jahren verheiratet, er betreibt eine erfolgreiche Firma, sie langweilt sich zu Hause. Irgendwann beschließt er, seine Frau zu beseitigen und heuert einen Killer an: Pech für ihn, dass Ehefrau und Killer sich kennen- und mögen lernen ... Mit von der Partie sind bei dieser spannenden Kriminalkomödie auch die Schauspielerin und Initiatorin der Projektreihe Isabella Schmid ("Hinter Gittern"), Holger Hauer ("Wilsberg", "Ein Fall für Zwei", "GZSZ") sowie der Theaterpädagoge, Schauspieler und Regisseur Niklas Heinecke. Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung unter Tel. (0251) 83 - 4 60 84 wird gebeten.
Jährlich erkranken in Deutschland knapp 400.000 Menschen an Krebs. Die Therapie verlangt den Betroffenen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch viel Kraft ab. Die Schauspielerin Isabella Schmid hat als ehemalige Krebspatientin selbst erfahren, wie wichtig die Psychoonkologie ist. Dieses Fachgebiet der Onkologie widmet sich den psychologischen und sozialen Faktoren, die den Verlauf einer Tumorerkrankung begleiten und die Lebensqualität der Patienten ganz wesentlich beeinflussen. "Es ist dringend notwendig, Betroffene möglichst bald nach der Diagnose 'Krebs' auf Wege hinzuweisen, die aus Passivität und Angst herausführen", betont Dr. Antje Bostedt-Kiesel, Geschäftsführerin des Tumorzentrums Münsterland.
An der von "Cinema for Life" initiierten Reihe "Lichtblicke - Schauspieler lesen für Krebspatienten" wirken an anderen Standorten auch weitere bekannte Schauspieler wie Jochen Busse, Hannes Jaenicke, Ursela Monn, Gerit Kling und Christine Neubauer mit. Sie richtet sich an Krebspatienten, deren Angehörige und andere Interessierte. Unterstützt wird das Projekt von "LebensWert" (www.vereinlebenswert.de) und "lebensmut" (www.lebensmut.de) sowie AstraZeneca, einem der führenden Arzneimittelhersteller auf dem Gebiet der Onkologie in Deutschland. Weitere Informationen auch unter www.cinema-for-life.com.
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| Die neue Frau, Februar 2006 |
Isabella Schmid aus „Hinter Gittern“ erkrankte an Krebs
Tapfer will sie jetzt anderen Menschen helfen
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Die Schauspielerin gründetet eine Initiative um Krebskranke seelisch aufzubauen „Seit ich die Diagnose Krebs habe, hat sich alles um mich herum verändert. Nur ich nicht. Ich glaube, trotz der Diagnose Krebs immer noch die fröhliche, lustige Isabella zu sein, die gerne lacht und gerne anderen hilft. Doch das ist vorbei. Wenn ich Besuch kriege, haben immer alle Tränen in den Augen und wissen nicht, worüber sie mit mir reden sollen. Meist gehen sie auch sehr schnell wieder. Ich habe eine Krankheit, aber ich bin nicht tot.“ Diese Sätze stammen aus dem Tagebuch der Schauspielerin Isabella Schmid (35) und nie hat sie vergessen wie hilflos und allein gelassen sie sich damals in der Klinik fühlte. Sie wurde während der Dreharbeiten zur RTL-Serie „Hinter Gittern“ mit der Diagnose Unterleibskrebs konfrontiert. Seit der letzten Behandlung sind mittlerweile sieben Jahre vergangen, Isabella gilt als geheilt. Sie hat lange über ihre Krankheit geschwiegen. Doch jetzt geht sie offensiv damit um. Die Schauspielerin hat vor etwas mehr als zwei Jahren die Projektreihe „Cinema for Life“ ins Leben gerufen und konnte dafür viele Kollegen gewinnen. „Sie waren geschockt, als sie in der Auseinandersetzung mit der Initiative erfuhren, wie allein Erwachsene mit ihrer Krankheit sein können.“ Mit dem Ziel Krebspatienten eine Perspektive aufzuzeigen, setzt sie sich dafür ein, auf die Bedeutung der Psycho-Onkologie in der Krebsbehandlung aufmerksam zu machen.
Um die Seele kümmert sich in der Klinik niemand.
Von der Krebserkrankung ist nämlich nicht nur der Körper betroffen, auch die Psyche leidet furchtbar unter dem Eindruck der tödlichen Bedrohung. Den Körper zu heilen gelingt dank moderner Medizin immer häufiger. Aber die Seele kann den Prozess zwischen Panik und Hoffnung meist nicht alleine bewältigen. „Ich möchte krebskranken Erwachsenen Mut machen und ihren Angehörigen und Freunden zeigen, dass sie keine Angst haben müssen“, so Isabella.
Auch gesunde Menschen sind willkommen.
Deshalb organisiert sie Lesungen in Kliniken, in denen sie und ihre Kollegen Patienten deren Verwandten und Interessierten ehrenamtlich Geschichten vorlesen und mit ihnen reden (nächster Termin: 3. März, 15 Uhr, Uniklinik Großhadern in München). Isabella weiß nur zu gut aus eigener Erfahrung wie wichtig es ist, sich nicht ausgeschlossen zu fühlen... |
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| lebensmut / Vereinszeitschrift Dezember 2005 |
Lichtblicke
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Am Ende der Podiumsdiskussion war der Patiententag nicht wie sonst zu Ende. Es gab noch ein echtes Schmankerl: Das Projekt von „Lichtblicke Schauspieler lesen für
Krebspatienten“ präsentiert von Cinema for Life und lebensmut hatte seine Ouvertüre im Klinikum in Großhadern.
200 Zuschauer wurden in eine andere Zeit entführt: Picassos Frauen Lebensgeschichten von Brian Mc Avera unter der Regie von Barbara Geiger. Drei von acht Frauen Pablo Picassos geben eine fiktive Pressekonferenz und erzählen ihre Geschichte mit dem großen spanischen Maler. Die Berliner Morgenpost kommentiert: Die Idee der Pressekonferenz erwies sich als dramaturgischer Dreh, „um den einzelnen Monologen einen gemeinsamen Rahmen zu spendieren. Mit all den viel sagenden Blicken, den kleinen gestischen Seitenhieben rückte diese Vorstellung (...) weit über eine (...) Lesung hinaus: Sie ist sinnliche Zeitreise ebenso wie schonungslose Abrechnung mit einem der größten der Malergenies des 20. Jahrhunderts. Irgendwie geliebt haben sie ihn jedenfalls alle.“
Was wirklich sehr bemerkenswert war: Schon nach wenigen Minuten vergaßen auch die Patienten, die zum Teil von freiwilligen Helfern zur Vorstellung begleitet worden waren, das sie in einem Hörsaal sitzen. Ulrike Lodwig als Fernande Olivier (Geliebte von 1904 1909), Dominique Chiout als Eva Gouel (1910 1915), Barbara Geiger als Gaby Lespinasse (1915 1917) waren in ihren Rollen so authentisch, dass Professor Hiddemann bei der Übergabe der Blumen zu Recht bemerkte: „Keiner von uns zweifelt noch daran, dass hier tatsächlich drei Frauen von Picasso sitzen. Sie waren toll!“ Marita K. und Irene M. strahlten beim Hinausgehen: „Das war unser zweiter Patiententag bei lebensmut. Und wir kommen wieder. Auch um Frauen, die neu an Brustkrebs erkrankt sind, zu zeigen, dass das Leben weiter geht!“
Die 34ig-jährige Initiatorin von Cinema for Life, Isabella Schmid, wurde während der Dreharbeiten zur TV-Serie „Hinter Gittern“ mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Heute, nach sieben Jahren, geht sie offensiv mit der Krankheit um und möchte besonders erwachsene Patienten unterstützen. Mit über 20 bekannten deutschsprachigen Schauspielerkollegen hat sie ein Programm zusammengestellt, das durch seine Vielfalt besticht. Krimis, Komödien und Liebesgeschichten werden in den Hörsälen dreier Kliniken in Berlin, Köln und München für Krebspatienten und deren Angehörige gelesen. |
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| Kölner Wochenspiegel 28.09.05 |
Lichtblicke TV-Stars lesen für Krebspatienten
Verein „LebensWert e. V.“ an der Kölner Universitätsklinik lud ein
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Lindenthal/Sülz Gleich drei prominente TV-Stars Jochen Busse, Hendrik Borgmann und Isabella Schmid stellten ihr Lesetalent in den Dienst einer guten Sache. Bei einem Lesenachmittag des Vereins LebensWert e.V. für Krebspatienten lasen sie aus der Gangsterkomödie „Treue oder ein Hochzeitstag“ in der Universitätsklinik Köln vor.
Mit ihrem Engagement möchten die Schauspieler das Ziel unterstützen, den krebskranken Erwachsenen einige Momente der Abwechslung und des Energiesammelns zu schenken. Ab diesem Spätsommer bis in den Winter geht die Lesereise in die Kliniken der Städte Berlin, Köln und München. Insgesamt 17 Schauspieler unterstützen mit ihrer Teilnahme das Projekt. „Lichtblicke“ ist Teil der Initiative „Cinema for Life“. Isabella Schmid, selber ehemalige Krebspatientin, startete vor zwei Jahren die Initiative, um durch verschiedene Aktionen die Krebstherapie zu unterstützen. „Meine Kollegen waren geschockt, als sie in der Auseinandersetzung mit der Initiative erfuhren, wie alleine Erwachsene mit ihrer Krankheit sein können. Von daher wollten wir ein Zeichen setzen und den Betroffenen sagen, dass sie uns so wichtig sind, wie die Besucher im Theater oder im Kino“, beschreit Isabella Schmid ihre Motivation. Große öffentliche Veranstaltungen stellen für Krebspatienten eine Gefahr dar. Der durch die Chemo-Therapie geschwächte Körper kann sich leicht an Infektionskrankheiten anstecken. Von daher können die Betroffenen keine öffentlichen Veranstaltungen besuchen und sind auf Abwechslung vor Ort und unter Gleichgestellten angewiesen. Isabella Schmid möchte mit ihren Kolleginnen und Kollegen den Betroffenen an dieser Stelle helfen, sich nicht vom „Leben abgeschnitten“ zu fühlen und hier soll die Initiative „Lichtblicke“ als Teil der Psychoonkologie greifen.
Von der Krebserkrankung ist nicht nur der Körper betroffen, auch die Psyche der Betroffenen leidet unter dem Eindruck der tödlichen Bedrohung. Dank moderner Medizin gelingt es immer häufiger, den Körper zu heilen. Die Psyche kann diesen Prozess aber meist nicht allein bewältigen. Der Verein LebensWert e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Betroffenen professionelle Hilfestellung dabei zu geben. Seit 1998 ist der Verein mit dem psychoonkologischen Zentrum am Klinikum Köln organisiert.
Für stationäre und ambulante Krebspatienten bietet LebensWert ein Programm aus Gesprächsbegleitung, Aktivitäten wie Lesenachmittage, Kultur und Musik, Bewegung, Sport, Entspannung an. Zudem werden auch professionell Fragen zu sozialen Belangen beantwortet.
Nicht selten stellt der Befund „Krebs“ eine wirtschaftliche Existenzbedrohung dar. Der Verein bietet ein lebendiges Programm, das den Betroffenen einen Rückweg in den Alltag erleichtert. Weitere Informationen stehen unter www.vereinlebenswert.de zur Verfügung.
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| Süddeutsche Zeitung / Kultur 15.09.05 |
Worte gegen die Wortlosigkeit
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Unter dem Motto „Lichtblicke“ lesen Schauspieler für Krebspatienten.
Farbe, das wäre es schon gewesen. Ein wenig Farbe an den Wänden, etwa so wie auf der Geburtsstation, wo man das neue Leben mit freundlichen Tönen willkommen heißt, statt schon den Tod zu antizipieren mit viel tristem Grau. Darum war es auch Isabella Schmids erster Gedanke, „ein paar Schauspieler zusammen zu trommeln und gemeinsam ins Krankenhaus zu gehen, um die ganze Krebsstation bunt anzumalen: Zum Beispiel eine fröhliche Rosette mitten an die kahle Decke, die man viele Monate hindurch anstarren muss. Damit man sich in etwas vertiefen kann.“ Stattdessen hat die 34-Jährige ein paar Schauspieler zusammengetrommelt, um in den Hörsälen einiger Universitätskliniken zu tun, was Schauspieler besser können: Lesen.
Hannes Jaenicke, Jochen Busse, Ursela Monn, Gerit King, Leonard Lansink, Katy Karrenbauer, Holger Hauer, Hendrik Borgmann, Isabella Schmid und acht weitere Akteure mit teils sehr bekannten Fernseh-Gesichtern bringen nun also von September bis Februar Lesenderweise „Lichtblicke“ in den öden und agsterfüllten Alltag von Krebspatienten. Anfang September fiel der Startschuss in Berlin, danach in Köln, und an diesem Samstag geht es in München los: Beim Tag der offenen Tür des Vereins „Lebensmut 3.V.“ im Uni-Klinikum Großhadern können sich Patienten, Angehörige, Freunde und andere Interessierte über neue Krebstherapien informieren und danach hören, wie Dominique Chiout, Barbara Geiger und Ulrike Lodwig unter dem Titel „Picassos Frauen“ eine „fiktive Pressekonferenz“ abhalten.
Dies ist die einzige öffentliche Lesung im Programm, das Schmid in aller Eile und „in allen Farben“ zusammengestellt hat. So wahnsinnig schnell hätten sich Kliniken und Kollegen zum Mitmachen bereit erklärt. Esther Vilars „Eifersucht“, die Liebeskomödie „Frankie & Johnny“ der Gangster- Schwank „Treue oder der Hochzeitstag“ und von „Geierwally“- Darstellerin Christine Neubauer selbst zusammengestellte „Geschichten und Gedichte aus Bayern“ werden exklusiv für die Patienten gelesen, denen die Zeit in der Klinik oft buchstäblich lang wird: habe man für Behandlungen einer akuten Leukämie früher vier Wochen gebraucht, so seien es heute Zwei Jahre, berichtet die Berliner Onkologin Renate Arnold auf der Pressekonferenz, auf der Isabella Schmid auch aus ihrem Tagebuch vorlas.
Vor sieben Jahren wurde bei der Schweizer Schauspielerin Krebs diagnostiziert, der mittlerweile als geheilt gelten darf. Schlicht und anrührend protokolliert sie ihren Fall aus allen Wolken, aber auch ihr nie erloschenes Interesse an all den schönen und banalen Dingen mit denen sie keiner mehr „belasten“ wollte: „Ich habe eine Krankheit, aber ich bin nicht tot“, schrieb sie damals, und das Wissen darum leitet sie noch heute. Die einzige Freundin, sagt Isabella Schmid, mit der sie damals noch lachen und Gedanken austauschen konnte, habe ihren Tumor nicht überlebt. Die gemeinsame Überzeugung aber, dass sich etwas ändern müsse in der Erwachsenen-Krebstherapie, trägt nun erste Früchte.
Zu Hause hat Isabella mittlerweile ihre Küche himmelblau und ihr Wohnzimmer sonnengelb gestrichen und tankt daraus täglich Kraft. Die Klinikwände aber werden noch immer grau sein wie zuvor. Mit der von ihr initiierten Projektreihe „Cinema for Life“ aber möchte Isabella ihre öffentliche Bekanntheit langfristig dafür einsetzen, „dass die Psycho-Onkologie ein großes Thema wird“, die mit Maßnahmen wie Maltherapie, Atemschulung oder einfachem Zuhören Krebs-Patienten den Weg aus der Wort- und Hilflosigkeit weist. „Licht hinein lässt in ihre auswegslos erscheinende Situation“, wie es ein Arzt auf der PK formulierte. Für ein zweites, bereits in Planung begriffenes cinematografisches Projekt werden allerdings noch Sponsoren gesucht (weitere Informationen unter www.ischmid.de und www.cinema-for-life.com) |
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| Braunschweig: 16.09.2005 |
„Das Publikum hier lacht intelligent“
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Isabella Schmid spielt in der Komödie am Altstadtmarkt / Zweieinhalb Jahre bei
„Hinter Gittern“ / Krebserkrankung besiegt.
Isabella Schmid strahlt: „Ich war schon als Kind süchtig nach Theater.“ Und ihre funkelnden Augen signalisieren, dass dies kein auswendig gelernter PR-Satz, sondern die Wahrheit ist. Zurzeit steht die aus diversen TV-Serien bekannte Schauspielerin in Braunschweig auf den Brettern, die die Welt bedeuten. In der Komödie am Altstadtmarkt spielt sie noch bis zum 23. September „Ein Mädchen zum Verlieben“. Eine fernsehbekannte Schweizerin, die in Berlin lebt, an einem kleinen Theater in der
Provinz wie kommt‘s? „Irgendwer hat mich angerufen und mir gesagt, dass in Braunschweig eine Blondine gesucht wird“, lacht die 34-Jährige. Und weil‘s gerade auf dem Weg lag, sah sie sich das junge Haus einfach mal an. „Ich fand es unheimlich mutig, dass Florian Battermann so ein Theater aufgemacht hat“, erklärt Isabella Schmid. Diese Aufbruchstimmung, die lauschige Atmosphäre im Theatersaal, dazu ein tolles Stück all das gab den Ausschlag dafür, in Braunschweig zuzusagen. Und quasi als verfrühte Zugabe vorweg noch bei der Verwechslungskomödie „Zwei rechts zwei links“ mitzuwirken. Das Angebot passte auch zeitlich gut: „Ab und zu nehme ich mir die Zeit, wieder Theater zu spielen“, erklärt die Schweizerin angesichts des unsicheren Haifischbeckens Fernsehproduktionen. „Das Theater ist meine Bodenhaftung, damit ich nicht den Blick für die Realität verliere“, erklärt die Schauspielerin, die sehr wohl schon die Schattenseiten des Lebens kennen lernen musste.
Szenenwechsel: Wir schreiben das Jahr 1994, Isabella Schmid ist in der Schweiz eine gefragte Schauspielerin, will aber den Sprung nach Deutschland schaffen. Um überhaupt eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, geht sie in München kellnern. „Obwohl weiter tolle Angebote aus der Schweiz kamen“, berichtet sie. Es folgen kleine Rollen, ein Auftritt in der Pfanni-Werbung, aber der Durchbruch der soll noch bevorstehen. RTL hatte sich in den Kopf gesetzt, eine Frauenknast-Serie auszuprobieren:„Hinter Gittern“. Die Schauspielerin muss schmunzeln: „Damals
hat mir jeder, dem ich davon erzählt habe, gesagt, die Serie würde nach fünf Folgen abgesetzt werden.“ Denkste! Inzwischen wurde 354 Episoden ausgestrahlt, in den ersten 65 war Isabella Schmid zweieinhalb Jahre lang als naive Blondine Lollo zu sehen. „Dann wollte ich nicht mehr, ich konnte der Lollo keine neuen Züge mehr geben es war alles schon mal da“, erinnert sich Schmid und beschloss gemeinsam mit dem Regisseur, die Lollo sterben zu lassen nicht ahnend, welche harte Zeit ihr selbst bevorstehen würde.
Lollo bekam in der Serie Brustkrebs und Isabella Schmid kurz darauf ebenfalls die Diagnose Krebs. Trotzdem drehte sie noch sechs Wochen weiter, verheimlichte ihre Krankheit so gut wie möglich.
Weitgehend normal weiterleben für die Schweizerin nicht nur das Motto dieser schweren Zeit, sondern auch für die Jahre nach der Chemotherapie, nach der später unvermeidlichen Berufspause.
Heute koordiniert sie die Aktion „Lichtblicke Schauspieler lesen für Krebspatienten“, beteiligt sind unter anderem Jochen Busse (mit dem sie „Das Amt“ drehte), Katy Karrenbauer („Walter“ aus „Hinter-Gittern“), Ursela Monn und Hannes Jaenicke. In ihrer eigenen Zeit als Patientin hat sie erleben müssen, wie allein man als erwachsener Krebs-Betroffener gelassen werden kann. „Ich will erreichen, dass es in jeder größeren Stadt in den Krankenhäusern Anlaufstellen - wie der Verein lebensmut e.V.- gibt, an die sich Betroffene wenden können.“
Vielleicht auch wegen ihrer Erkrankung genießt die 34-Jährige das Leben umso mehr. „Braunschweig ist eine schöne Stadt“, schwärmt sie. „Hier ist alles schön nah beieinander, da kann ich besser einkaufen als bei mir in Berlin.“ Auch das Publikum unserer Region bekommt ein Lob: „Ich weiß, dass viele Stars lieber in Braunschweig auftreten als anderswo. Ich habe festgestellt: Die Leute hier lachen nicht zu wenig und nicht zu viel sie lachen intelligent.“ Auch ein Grund, warum sie bereits zugesagt hat, in der Komödie am Altstadtmarkt trotz diverser anderer Verpflichtung („Es gab Tage, da hat der Florian Battermann jeden Abend gebetet, dass ich pünktlich wieder auf der Matte stehe...“) im Januar und Februar ein weiteres Stück zu spielen: „Die Eule und das Kätzchen“, mit dem Barbra Streisand einst durchstartete.
Ob Isabella Schmid auch noch den richtigen Durchbruch zum Superstar schafft?
„Warum nicht, aber wichtig ist vor allem, dass mir mein Beruf Spaß macht.“ So viel Spaß übrigens, dass sie zu jeder neuen Figur erst mal ein fiktives Tagebuch aus deren Vergangenheit schreibt, um sich besser in die Rolle hineinversetzen zu können. Eine Rückkehr zur Erfolgsserie „Hinter Gittern“ wird‘s aber nicht geben. „Ich wollte einen Schlussstrich ziehen“, so die Schweizerin. Lollo stirbt übrigens nicht an Brustkrebs, sondern wird im Waschraum erstochen, weil eine Killerin sie verwechselt hat.
„Und was lernen wir daraus? Zieh nie den falschen Bademantel an!“, lacht Isabella Schmid es ist das Lachen einer Schauspielerin, die ihren Beruf lebt und liebt. Aber das wollte sie ja schon als Kind...
*Alex Leppert: Peiner Allgemeine Zeitung/Photowerk Redaktion Braunschweig |
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| Kölner Stadtanzeiger 14.09.05 |
Schauspieler lesen in der Klinik
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„Die Seele zu Wort kommen lassen“. Das will der Verein „LebensWert“, der auf Initiative seines Vorsitzenden Prof. Volker Diehl Krebspatienten psychologisch betreut.
Jetzt erhielt die Initiative Unterstützung und Besuch von drei Promis aus Film und TV: Kabarettist Jochen Busse wo sie die Schauspieler Hendrik Borgmann und Isabella Schmid, die unter dem Stichwort „Lichtblicke“ die Lesereihe „Cinema for Life“ gegründet hat. Im Hörsaal der Uniklinik lasen die drei in verteilten Rollen aus der Gangsterkomödie „ Treue oder ein Hochzeitstag“ vor und bereiteten dem Publikum großen Spaß. Für „Cinema for life“ engagieren sich mittlerweile zahlreiche Akteure in Deutschland, die von Isabella überzeugt werden konnten: „Der Jochen Busse war wie andere auch spontan bereit, mitzumachen.“
Zuvor hatte Isabella Schmid als ehemals Betroffene betont, wie wichtig es für Krebspatienten ist, „mit der Krankheit nicht allein zu stehen“. Eine zweite Aktion ist geplant: Am 30. Oktober wollen die „Cinema for Life“ Akteure Daniela Schneider, Ulricke Lodwig, Barbara Geiger, Dominique Chieout, Kristin Meyer, Marina Weis-Burgaslieva, Charlotta Bjelvenstam, Ana Filipovic und Magdalena Artelt aus „Picassos Frauen“ auftreten. |
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| Süddeutsche Zeitung 14.09.05 |
Schauspielerin liest für Krebspatienten
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| Eine ungewöhnliche Idee verwirklicht jetzt die 34-jährige Schauspielerin Isabella Schmid, sie selbst an Krebs erkrankt war und das Leiden nach sieben Jahren besiegen konnte. Gemeinsam mit bekannten Kollegen veranstaltet sie ein literarisches Programm speziell für Krebspatienten und deren Angehörige. Als Partner hat sie den Verein „lebensmut“ der Onkologischen Abteilung am Klinikum der Universität München-Großhadern gefunden. In der ersten von fünf Lesungen erlebt das Publikum am Samstag um 15.30 Uhr eine fiktive Pressekonferenz mit „Picassos Frauen“. Acht seiner Musen erzählen von dem aufreibenden Dasein an der Seite das Malers. Der Auftaktveranstaltung in Großhadern (Hörsaal III) folgen Krimis, Komödien und Liebesgeschichten, gelesen an Kliniken in München, Köln und Berlin. |
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| Kölner Rundschau / 13.09.05 |
Lachen als Therapie
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Schauspieler besuchen Krebspatienten im Krankenhaus und lesen ihnen vor.
Eigentlich hatte Isabella Schmid vor, mit ihren Freunden Krankenhäuser Farbenfroh zu streichen, um Krebspatienten so den Klinikalltag zu erleichtern. Jetzt hat die Schauspielerin („Hinter Gittern“) aber einen anderen Weg gefunden, Farben in das Leben der Erkrankten zu bringen: Sie liest vor.
Unterstützt von der eigens gegründeten Initiative „Cinema for Life“ und dem Verein „LebensWert“, begann sie ihre Lesereise gestern in der Uni-Klinik. Ihre Reisegefährten waren die Kollegen Jochen Busse und Hendrik Borgmann, Ihren ersten Halt legten sie mit der Krimikomödie „Treue oder der Hochzeitstag“ von Chazz Palminteri ein, einer Geschichte über einen kläglich scheiternden Auftragsmord. Und während der Killer und sein Opfer sich in Debatten verstricken und einander bezirzten, wuchs das Gelächter im Publikum zu kleinen Lachsalven an. Ganz im Sinne von „LebensWert“ Mitorganisator Uwe Schwarzkamp: „Wir reißen die Patienten aus ihrem Alltag.“ (ink) |
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| Deutsches Ärzteblatt 09.09.05 |
Krimis und Komödien für neuen Lebensmut
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„Lichtblicke Schauspieler lesen für Krebspatienten“
Der psychologische Druck und die sozialen und seelischen Herausforderungen, mit denen Krebspatienten und ihre Angehörigen neben der eigentlichen Therapie oft nicht beachtet oder verkannt. Ein aktuelles von „Cinema for Life“ und „lebensmut e.V.“ ins Leben gerufene Projekt hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, diese Thematik oder Öffentlichkeit näher zu bringen und Patienten zu Unerstützen. Unter dem Motto „Lichtblicke“ lesen unter anderem Hannes Jaenicke, Christine Neubauer, Jochen Busse und Isabella Schmid Theaterstücke für Patienten in den Universitätskliniken in München (Ludwig-Maximilian-Universität); Köln und Berlin (Charité). Die 34-jähreige Initiatorin von „Cinema for Life“, Isabella Schmid, wurde mit der Diagnose Krebs während der Dreharbeiten zur Fernsehserie „Hinter Gittern“ konfrontiert. Sie hat lange über ihre Erkrankung, die sie nach sieben Jahren endgültig besiegt hatte, geschwiegen. Inzwischen aber geht sie dem Verein lebensmut zufolge „offensiv mit der Krankheit um und möchte besonders erwachsene Patienten unterstützen“. Mit vielen Schauspielern hat sie ein Programm zusammengestellt, das so lebensmut, „durch seine Vielfalt besticht“: Krimis, Komödien und Liebesgeschichten werden in den Hörsälen der jeweiligen Kliniken für Krebspatienten und deren Angehörige gelesen. „Cinema for Life“ will die psychoonkologische Betreuung von Krebspatienten unterstützen und fördern insbesondere den Münchener Vereinlebensmut. Der Verein bietet nach eigenen Angaben seit 1999 Betroffenen und ihren Angehörigen Informationen, er veranstaltet Seminare und fördert die psychoonkologische Begleitung vor, während und nach der Behandlung. Kontakt: lebensmut e.V. Klinikum der Universität München-Großhadern, Marchioninistrasse 15, 81377 München,
Telefon: 089/ 70 95 25 23, Internet: www.lebensmut.org .
Bankverbindung: Sparda Bank München e.G., Konto: 102502500, BLZ:70090570.
Deutsches Ärzteblatt / Lg. 102/ Heft 36/ 9. September 2005-09-17 |
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| Münchner Merkur 29.08.05 |
Krebs: Neues Projekt soll der Psyche helfen
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Prominente lesen in Uni-Kliniken
Eine ungewöhnliche Idee verwirklicht jetzt die 34-jährige Schauspielerin Isabella Schmid, sie selbst an Krebs erkrankt war und das Leiden nach sieben Jahren besiegen konnte. Gemeinsam mit bekannten Kollegen veranstaltet sie ein literarisches Programm speziell für Krebspatienten und deren Angehörige. Als Partner hat sie den Verein „lebensmut“ der Onkologischen Abteilung am Klinikum der Universität München-Großhadern gefunden. In der ersten von fünf Lesungen erlebt das Publikum am Samstag um 15.30 Uhr eine fiktive Pressekonferenz mit „Picassos Frauen“. Acht seiner Musen erzählen von dem aufreibenden Dasein an der Seite das Malers. Der Auftaktveranstaltung in Großhadern (Hörsaal III) folgen Krimis, Komödien und Liebesgeschichten, gelesen an Kliniken in München, Köln und Berlin.„Ich habe eine schlimme Krankheit, aber ich bin noch nicht tot.“
Isabella Schmids Stimme bricht. Es fällt der Schauspielerin, die mit der RTL-Serie „Hinter Gittern“ bekannt wurde, sichtlich schwer, aus ihrem Tagebuchaufzeichnung vorzulesen.
Die Einträge beschreiben, wie sie sich während ihrer eigenen Krebserkrankung gefühlt hat. Sie gewährt diese intimen Einblicke, um zu erklären, warum sie sich nun mit der Lesereihe „Lichtblicke“ für Krebskranke Menschen engagiert.
Schmid geht es nicht um neue Therapieformen gegen die körperlichen Symptome der Krankheit, sondern um die Psyche der Patienten. Denn neben der physischen Belastung haben Krebspatienten und ihre Angehörigen auch unter starkem seelischem Druck zu leiden. Um auf die Behandlungsmöglichkeiten die so genannte Psychoonkologie aufmerksam zu machen und den Patienten zugleich eine unterhaltsame Abwechslung vom Klinikalltag zu bieten, hat Schmid die Lesereihe ins Leben gerufen.
Gemeinsam mit 16 Schauspielerkollegen von Hannes Jaenicke über Katy Karrenbauer bis zu Christine Neubauer will Isabella Schmid ab September an den Uni-Kliniken in München, Berlin und Köln vorlesen Vorlesestunden für Patienten abhalten. Dafür hat Schmid den Verein „Cinema for life“ gegründet, der die Lesetour zusammen mit dem Verein „lebensmut“ organisiert. Uwe Schwarzkamp von der Uni-Klinik Köln sagte, ein gesunder Mensch könne sich nicht vorstellen, wie es sei, unter dem „Damoklesschwert ständiger Angst“ zu leben. „Wut und Trauer bauen sich zu einer Tsunamiwelle auf, und der Patient sucht verzweifelt nach Hilfe.“
Der Schauspieler Leonard Lansink begründet sein Engagement damit, dass er am eigenen Leib erfahren habe, wie das Unterhaltungsprogramm in vielen Krankenhäusern aussehe. „ Ich wurde kurz vor Weinachten operiert, und irgendwann kam dann der Weihbischof mit ein paar Nonnen und dem Flötenchor zur Unterhaltung vorbei. Dieses Programm ist eindeutig ausbaufähig.“ *Philipp Vetter |
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| Münchner Merkur 17.08.05 |
Schauspieler lesen für Krebskranke
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Die Schauspielerin Isabella Schmid will mit dem Projekt „Lichtblicke“ Krebspatienten in ihrer Not unterstützen und diese Thematik der Öffentlichkeit näher bringen. Das Programm das sie gemeinsam mit Schauspiel-Kollegen wie: Hannes Jaenicke, Christine Neubauer, Jochen Busse und Ursela Monn in den Hörsälen der jeweiligen Kliniken vorträgt umfasst Krimis, Komödien und Liebesgeschichten, teilt der Verein „lebensmut“ in München mit.
Die erste Lesung soll am 17.09.05 im Klinikum der Universität in Großhadern stattfinden. Weitere Lesungen sind in Köln und Berlin geplant. Die 34-Jahre alte in Berlin lebende Darstellerin erkrankte vor sieben Jahren bei den Dreharbeiten zu der Fernsehserie „Hinter Gittern“ an Krebs, den sie, wie es heißt, inzwischen besiegt hat.
*dpa |
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